Stabilisierungsmaßnahmen

Bauarbeiten am Stiftswald-Hang: Kein Tunnel, aber Stützwand für A 44

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Betonwand zum Schutz der A 44: Mit schweren Maschinen wird am steilen Stiftshang zwischen Helsa und Eschenstruth eine massive Stützwand errichtet, sie soll die A 44 sichern. Im Hintergrund links ist bereits ein Stück der späteren Autobahn zu sehen.

Helsa. Vorige Woche hatte die HNA über Forderungen berichtet, den Stiftswald und die Söhre zu untertunneln und die A 44 dort unter die Erde zu führen statt durchs Lossetal.

Nun finden am Hang des Stiftswalds zwischen Helsa und Eschenstruth Bauarbeiten statt - ist das der Beginn solcher Tunnelarbeiten, wie ein HNA-Leser mutmaßte? Nein, sagt Hessen-Mobil-Sprecher Horst Sinemus.

Die Arbeiten dienen vielmehr dazu, den Steilhang an der A 44-Baustelle in Höhe der Behelfsrampe zu stabilisieren. Auf 100 Meter Länge werden jeweils 18 Meter lange Betonpfähle mit einem Durchmesser von 1,50 Meter gesetzt. Anschließend wird eine Wand errichtet, von der später allerdings nur zwei Meter sichtbar sein werden. Notwendig sei die Wand, weil der Boden an dieser Stelle nicht stabil sei, so Sinemus zur HNA.

Die Behelfsrampe von der B 7 auf die A 44-Trasse wird im kommenden Jahr wieder zurückgebaut.

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