1. Januar 2018 bezugsfertig 

Helsa: Ab Sommer Bau des barrierefreien Wohnkomplexes

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Großprojekt in Helsa: Vor dem Seniorenzentrum auf einer Wiese direkt an der Berliner Straße in Helsa entsteht in den nächsten Monaten eine Anlage für betreutes Wohnung mit 87 barrierefreien Wohnungen. 

Helsa. Direkt im Ortskern von Helsa wird im Sommer mit dem Bau des höchsten Gebäudes begonnen: In direkter Nähe zum Senioren- und Therapiezentrum wird ein barrierefreier Wohnungskomplex direkt an der Berliner Straße mit insgesamt 87 Wohnungen entstehen, darunter 35 Eigentumswohnungen.

Die Bewohner sollen am 1. Januar 2018 ihre barrierefreien Wohnungen beziehen können. Geplant sind Wohnungen von 46 bis 81 Quadratmetern Raumgröße - alle barrierefrei. Jede Wohnung verfügt entweder über einen Balkon oder eine Terrasse. Der Quadratmeterpreis für Mieter (im Haus 1 und 2) liegt im Durchschnitt bei 12,50 Euro, bei den Eigentumswohnungen (Haus 3) zwischen 3250 Euro und 3750 Euro.

Investor ist der Bauunternehmer und Kaufmann Wilhelm Kurth aus Halstenbek (Schleswig-Holstein), der auch seit mehr als 20 Jahren an der Spitze des bestehenden Senioren- und Therapiezentrums in Helsa steht.

Ansicht des neuen Gebäudekomplexes: Drei Häuser, die durch Verbindungsgänge miteinander und auch mit dem Seniorenzentrum verbunden sind. 

Einige Menschen haben bereits ihr Interesse für die ersten Wohnungen bekundet: Christian Nitsche, Geschäftsführer der Heimverwaltungs- und Vermietungsgesellschaft (HVVG), nennt bis zu 18 Reservierungen bei den Eigentumswohnungen und 20 in Bezug auf die Mietwohnungen. „Wir werden mit Nachfragen nahezu überrannt, obwohl wir noch nicht einmal die Werbetrommel gerührt haben“, sagt er.

Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) ist froh, dass dem Projekt nach jahrelanger Planung nun die Baugenehmigung vorliegt und der Realisierung nichts mehr im Wege steht. „Die älteren Bürger brauchen den barrierefreien Wohnraum, damit sie möglichst lange eigenständig leben können“, sagte der Verwaltungschef.

Gemeinschaft schaffen

Gerade im dörflichen Bereich wolle die HVVG eine richtige Gemeinschaft schaffen, erklärt Nitsche. In Haus 1 würde ein Arzt einziehen sowie Praxen für Physio- sowie Ergotherapie und Logopädie.

Die Größe des Wohnkomplexes sorgte schon in der Planungsphase für Unmut in der Nachbarschaft, denn der Neubau würde die Sicht auf das historische, 104 Jahre alte Seniorenzentrum (siehe Hintergrund) verbergen. 

Jetzt sind die Häuser unterschiedlich hoch - während Haus 1 noch achtstöckig ist, hat Haus 3 nur noch sieben Stockwerke. Außerdem wurde laut Plan aus dem ursprünglich zweigeschossig geplanten Satteldach ein deutlich abgeflachteres, geneigtes Dach.

Ansprechpartner: Jutta Bauer, Tel. 05605/8080 oder per Mail unter heimleitung@haus-helsa.de.

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