Windkraft schadet nicht

Kommentar zu Windkraft: Menschen müssen Blickwinkel ändern

Touristiker befürchten, dass Windräder dem Geschäft schaden. HNA-Redakteurin Anna Lischper sagt: Haben sich die Menschen daran gewöhnt, leidet auch der Tourismus nicht. Ein Kommentar.

Seit den 1990er-Jahren werden überall in Deutschland Windräder gebaut. Wie so oft, werden dort kritische Stimmen laut, wo sich etwas in Planung befindet oder neu ist. Denn erst mit der Gewöhnung kommt auch die Akzeptanz. So ist es auch mit den Windrädern.

Die Frage, ob wir statt Windparks lieber Kohlekraftwerke in unserer Landschaft sehen wollen, sollte sich nicht mehr stellen. Der Zug der erneuerbaren Energien hat bereits ein gutes Tempo in Richtung Zukunft erreicht. Windräder sind nicht mehr wegzudenken. Jetzt geht es darum, wie man sie einbindet.

Statt die riesigen Türme zu ignorieren, müssen sie aktiv integriert werden. Und zwar nicht, indem man sie grün anstreicht, damit sie besser in das Landschaftsbild passen, sondern indem man ihre Funktion erklärt und die Verbindung zur Natur knüpft – über Lehrpfade zum Beispiel. Windräder stehen für den Kampf gegen Klimawandel. Der wirkt sich auch auf die Landschaft aus, die Touristen wegen ihrer Schönheit aufsuchen. Sind die Eisberge geschmolzen, verliert der Nordpol seinen Reiz. 

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