Hund stirbt nach Spaziergang in Ahnatal an Vergiftung

Ahnatal. Ein Hund ist laut Kasseler Polizei am Wochenende in Ahnatal an einer Vergiftung gestorben. Er war zuvor in den Feldern bei Heckershausen Gassi geführt worden. 

Nach den Vorkommnissen in Espenau und Niestetal, wo Hunde vorsätzlich ausgelegte Giftköder gefressen hatten, „nehmen wir den Vorfall ernst“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch auf HNA-Anfrage. Allerdings sei nicht klar, ob der Hund an einem eigens ausgelegten vergifteten Köder gestorben sei.

Laut Jungnitsch war der dreijährige Mischlingshund einer 20-jährigen Frau aus Heckershausen mit deren Onkel und weiteren Hunden am Samstag gegen 13 Uhr in der Feldgemarkung in Heckershausen an der Zufahrt zur Kläranlage unterwegs. Das nicht angeleinte Tier war kurze Zeit aus dem Blick verschwunden. Als der Onkel das Tier wieder sah, zeigte es Vergiftungserscheinungen. Der Hund erbrach mehrfach und starb wenig später bei einem Tierarzt, zu dem die Besitzerin ihn gebracht hatte.

Auf den Hinweis der 20-Jährigen hin durchsuchten Beamte des Reviers Nord, von der Revierförsterei und der Jagdberechtigte die Umgebung und das Getreidefeld, wo der Hund sich vergiftet hatte. Giftköder wurden aber nicht gefunden. Die Polizei ermittelt wegen Anfangsverdacht einer möglichen Straftat. (mic)

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