Mann wurde beobachtet, wie er in Espenau Fleischstücke in Gärten warf

Hunde in Espenau mit Wurst vergiftet - Ist Täter ein älterer Mann?

Espenau. Ein Mann, der Hunde mit vergifteten Wurststücken tötet, treibt zurzeit in Espenau sein Unwesen. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit.

Vier Fälle sind allein aus den vergangenen Monaten aus dem Bereich um die Mönchehofer Straße bekannt geworden, in der es nach Berichten von Anwohnern zahlreiche Hunde gibt. Getötet sein sollen ein Labrador-Mischling, ein Mops und ein Westhighland-Terrier.

Bei dem vierten Hund, einem Labrador-Retriever, konnte die Halterin im letzten Augenblick verhindern, dass ihr Vierbeiner das vergiftete Fleisch aß, das der Täter in den Garten geworfen hatte, erfuhr die HNA.

Dabei soll es sich um einen älteren Mann mit einem silberfarbenen Kleinwagen handeln, der mit seinem Auto oft dicht an die Grundstücke herangefahren sein soll. Als die Frau ihn zur Rede stellte, stieg dieser sofort in seinen Wagen und fuhr weg.

Eine andere Anwohnerin, deren 35 Kilo schwerer Labrador-Mischling am 29. März am Gift gestorben war, erinnert sich ebenfalls daran, den Mann mit seinem Wagen zuvor an ihrem Gartenzaun gesehen zu haben. Ihr Hund sei bis zu diesem Tag „quietschvergnügt“ gewesen.

Das komplette Nummernschild konnte sich die Frau, die den Mann in flagranti ertappt hatte, nicht merken. Beim Kfz-Kennzeichen konnte jedoch über die Buchstabenkombination festgestellt werden, dass es sich um ein Auto aus dem Landkreis handeln muss.

Um was für ein Gift es sich bei den Anschlägen auf die Hunde handelt, ist ebenfalls noch unklar. Vor einem Jahr soll es in Espenau schon einmal Vergiftungen gegeben haben. (swe)

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