"Bestenfalls die halbe Katastrophe"

A44-Diskussion: KWG erneuert Forderung nach Untertunnelung des Stiftswaldes

Kaufungen/Helsa. Harte Worte findet die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) für die von der Bürgerinitiative Pro A44 präsentierte Alternative zu der Autobahntrasse im Lossetal.

Im Vergleich zu der Taltrasse, die das Land Hessen favorisiert, sei die als H-Trasse bezeichnete Variante zwischen Kassel-Süd und Oberkaufungen noch immer „bestenfalls die halbe Katastrophe“, sagte KWG-Fraktionschef und Spitzenkandidat Klaus Höfgen. Oberkaufungen würde weiterhin durch Lärm und Schadstoffe „hart belastet“.

Klaus Höfgen

Höfgen wirbt in diesem Zusammenhang erneut für die Variante der KWG. Diese sieht vor, die Autobahn vom Kasseler Kreuz zur so genannten Waldhofkurve zwischen Helsa und Eschenstruth zu führen. Dabei soll der Stiftswald nach der Vorstellung der Wählergemeinschaft komplett untertunnelt werden.

Zwar sei diese Lösung zunächst teurer. Laut Höfgen müsse aber berücksichtigt werden, dass der Autobahntunnel bei Helsa (Mariengrund) und die Grünbrücke für Tiere im Lossetal zwischen Oberkaufungen und Helsa enfallen würden.

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