Im Frühjahr 2016 soll das Konzept für ein Alternativareal vorliegen

Kaufungen: Arbeiten für den neuen Festplatz

Wird bebaut: Der alte Festplatz Kaufungen. Im kommenden Jahr soll entschieden werden, wie der Ersatz für die Veranstaltungsfläche aussehen soll. Archivfoto:  Ketteritzsch

Kaufungen. Nachdem nun offiziell feststeht, dass der alte Festplatz am Kreisel zwischen Ober- und Niederkaufungen bebaut wird, soll im kommenden Jahr entschieden werden, wie der Ersatz für die Veranstaltungsfläche aussehen wird.

Dass es eine solche geben wird, ist praktisch beschlossene Sache. „Wir werden einen Festplatz brauchen“, sagte Bürgermeister Arnim Roß (SPD) auf HNA-Anfrage.

Das Areal gibt es bereits: Im Zuge der Renaturierung der Losse wurde bereits vor Jahren auf dem Gelände des früheren Sägewerks Riffer eine Fläche befestigt. Diese liegt ein paar Hundert Meter von dem alten Festplatz entfernt an der Zubringerstraße zu dem neuen Edeka-Markt.

Kosten werden geschätzt

Zurzeit wird ein Konzept erarbeitet, das nach Angaben des Bürgermeisters im Mai oder Juli 2016 vorgelegt wird. Das Papier werde auch eine Kostenschätzung enthalten, sagte Roß. Wie teuer der neue Festplatz am Ende sein wird, hängt maßgeblich von dessen Ausstattung ab.

So muss beispielsweise entschieden werden, ob der Platz asphaltiert wird oder lediglich eine wassergebundenen Decke erhält. Entscheiden müssen sich die Gemeindevertreter auch zwischen einer festen oder nur vorübergehenden Sanitäreinrichtung. Am alten Festplatz gibt es ein festes Toilettengebäude.

Nach dem Willen von Bürgermeister Roß soll es keine Festplatz-freie Zeit in Kaufungen geben, auch wenn das Areal nicht mehr so häufig wie früher genutzt wird.

Heimatfeste seit 1970er 

So gehören beispielsweise die seit Anfang der 1970er-Jahre veranstalteten Heimatfeste mit Vergnügungspark und Festzelt bereits seit geraumer Zeit der Vergangenheit an. Sie wurden durch die Dorftage ersetzt, die abwechselnd in Ober- und Niederkaufungen stattfinden.

Der Zeitplan sieht laut Bürgermeister Arnim Roß vor, dass der alte Festplatz 2017 für die Wohnbebauung der „Neuen Mitte“ erschlossen wird. Dann soll der neue Festplatz zur Verfügung stehen.

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