Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Kaufungen: CDU für Notlösung abgestraft

Der Sozialdemokrat Arnim Roß erreichte mit 70 Prozent der Stimmen bei den Bürgermeisterwahlen in Kaufungen ein historisch starkes Ergebnis. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteurin Alia Shuhaiber.

Viele Kaufunger hatten bereits vermutet, dass Arnim Roß im Amt bestätigt wird. Schließlich hatte der Sozialdemokrat in den vergangenen sechs Jahren eine solide Gemeindepolitik betrieben. Aber 70 Prozent - das hatte wohl keiner erwartet. Der SPD-Mann hat sich zum Zugpferd seiner Partei entwickelt. Das belegt das gute Ergebnis bei der Gemeindewahl. Die Kaufunger SPD konnte fast neun Prozentpunkte zulegen.

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Der CDU-Herausforderer Holger Rode wurde indes von den Wählern abgestraft. 16,9 Prozent sind für die Christdemokraten ein mieses Ergebnis. Der pensionierte Steinmetz, der als Notlösung für die CDU in den Wahlkampf gegangen war, konnte sich nicht das Vertrauen der Kaufunger erarbeiten. Offenbar haben die Wähler erkannt, dass Rode nicht mit ganzem Herzen bei der Sache war - bei der Gemeindewahl verlor die CDU rund 13 Prozentpunkte.

Zufrieden war Steffen Andreae (GLLK) mit seinem Ergebnis. Chancen auf den Chefposten hatte sich der Kommunarde nicht ausgerechnet - holte aber trotzdem mehr Stimmen als die GLLK fürs Parlament.

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