Kommentar: Vielleicht doch keine Abwasserbeiträge

Angekündigte Beiträge für Arbeiten an Kanalleitungen sorgen unter Helsas Bevölkerung seit Monaten für Wut und Angst. Jetzt wendet sich das Blatt vielleicht. Kommunalwahl sei Dank, sagt Anna Lischper.

Die Grundstückseigentümer in Helsa fürchten horrende Rechnungen, Bürger haben Angst um ihre Existenz und die Gemeindeverwaltung hat scheinbar keinen Plan, was für die jahrzehntelange Sanierung der Kanalleitungen für Wasser- und Abwasser bereits gezahlt wurde und wer den Rest der Kosten zahlen muss.

Da kommt ein Antrag der CDU-Fraktion auf den Tisch und plötzlich scheint Unmögliches möglich: Vielleicht müssen die Bürger doch nichts zahlen. Vielleicht trägt sogar die Gemeinde die übrigen Kosten mit. Und Bürgermeister Thilo Küthe gibt zu, man werde mit immer mehr Stundungsanträgen der Bürger konfrontiert.

Dass der Bürgermeister den Vorstoß der CDU vor versammelter Mannschaft begrüßte, zeigt: Da geht noch was. Jetzt muss die Gemeinde beweisen, wie ernst sie die Sorgen ihrer Bürger nimmt. Ein Hoch auf die Wahlkampfzeit!

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