Genug Wahlhelfer: Kommunen im Landkreis sind gut vorbereitet

Helfer bei der Wahl: Hunderte Menschen sind im Landkreis Kassel bei der Kommunalwahl im Einsatz. Foto:  dpa

Kreis Kassel. Für die Kommunalwahl am 6. März stehen im Landkreis fast überall genug Wahlhelfer zur Verfügung. Beim Erfrischungsgeld gibt es allerdings Unterschiede.

Die Kommunen im Landkreis Kassel haben keine Probleme, genügend Wahlhelfer für die Kommunalwahl am Sonntag, 6. März, zu finden. Lediglich in Baunatal fehlen noch einige Freiwillige. Deutliche Unterschiede gibt es beim Erfrischungsgeld: Zwischen 20 und 25 Euro wird den Helfern gezahlt.

Die Stadt Baunatal benötigt 220 Wahlhelfer, 188 Freiwillige haben sich laut Pressesprecherin Susanne Bräutigam bereits angemeldet. „Insbesondere für Altenbauna suchen wir noch Ehrenamtliche“, sagt sie. Als Erfrischungsgeld zahlt Baunatal 30 Euro an die Wahlhelfer.

„Wir haben ausreichend Helfer“, sagt Wolfgang Groß, Koordinator der Wahlhelfer in der Gemeinde Fuldatal. In den Ortsteilen gebe es genügend Freiwillige. Am Wahlabend werden 117 Helfer im Einsatz sein, sagt Groß. Das Erfrischungsgeld, das die Ehrenamtlichen bekommen, beträgt 20 Euro.

144 Helfer werden in der Stadt Vellmar gebraucht, um die Ergebnisse auszuzählen. „Bisher haben wir 100 Zusagen“, sagt Thomas Raffler, Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Einige Rückmeldungen stünden noch aus, man gehe aber davon aus, dass bis zur Wahl genügend Freiwillige gefunden werden. Erwartungsgemäß gebe es immer noch kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle. Über weitere Ehrenamtliche würde sich Raffler aber trotzdem freuen. Sie sollen sich bei der Gemeinde melden. Gezahlt wird ihnen dann ein Erfrischungsgeld von 25 Euro. Zusätzlich spendet die Stadt Speisen und Getränke für die Wahlhelfer.

Lohfelden berichtet von einer guten Resonanz. In der vergangenen Woche seien die Wahlhelfer berufen worden und viele hätten sich bereits zurückgemeldet, sagt Kai Hast, Fachbereichsleiter in der Gemeindeverwaltung. In Lohfelden werden 90 Wahlhelfer gebraucht. Die Auszählung der Personenstimmen am Montag werde zu einem Drittel durch Freiwillige und zu zwei Dritteln aus Verwaltungsmitarbeitern realisiert. Die Gemeinde zahlt 50 Euro Erfrischungsgeld.

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