Bundestagsabgeordnete

Gottschalck-Nachfolge: So gut sind Gremmels' Chancen

Timon Gremmels: Heißer Kandidat für die Nachfolge der Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck. (Archivbild von 2013)

Kaum hatte die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet, wird Kreis-SPD-Chef Gremmels wohl seinen Hut in den Ring werfen. Über seine Chancen ein Kommentar von Peter Ketteritzsch.

Dass Timon Gremmels einen Wechsel nach Berlin reizvoll finden würde, ist seit geraumer Zeit bekannt. Damit, dass sich die Chance für den Sprung in die Bundespolitik nun so schnell bieten wird, hat der Niestetaler aber wohl nicht gerechnet.

Es wäre eine große Überraschung, wenn Gremmels die Gelegenheit nicht beim Schopf packen würde. Die Ausgangsposition für ihn ist beileibe nicht schlecht: Er kann auf sechseinhalb Jahre parlamentarische Erfahrung im Landtag verweisen. Und als Chef der Kreis-SPD hat er ohnehin den ersten Zugriff auf die Kandidatur. Dass die Genossen im Kreis die Bewerbung ihres Vorsitzenden mittragen würden, kann als sicher gelten. Hinzu kommt, dass die Kreis-SPD bei der entscheidenden Wahlkreiskonferenz im November deutlich mehr Delegierte stellt als die Stadt-SPD.

Die Kasseler Sozialdemokraten hat der Rückzug Gottschalcks so richtig kalt erwischt: Einen Kandidaten können sie ad hoc nicht präsentieren. Im Rennen um Berlin sind sie schon jetzt im Hintertreffen.

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