Nach schwerem Unfall auf der A7: Kommentar zur Baustellensicherung

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Boris Baumann über Baustellen auf der A7.

Nach dem schweren Unfall mit drei Toten auf der A7 bei Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) stellt sich nun die Frage, ob Autobahn-Baustellen genügend gesichert sind. Ein Kommentar von Boris Naumann.

Der Unfall vom Dienstag auf der A 7 bei Guxhagen ist eine Katastrophe – die Verkettung der Umstände hat zu einem maximal grauenhaften Ereignis geführt. Da stellt sich die Frage nach mehr Sicherheit in und vor Autobahn-Baustellen, auch wenn immer ein gewisses Restrisiko bleibt.

Hessen Mobil muss Antworten liefern. Es reicht nicht aus, an topografisch derart schwierigen Streckenführungen einfach nur kleine Baustellen-Hinweisschilder aufzustellen. Hier müssen deutlich auffälligere Warnzeichen her – und zwar mit Lichtanlagen (Vorsicht gefährliche Baustelle!, Vorsicht langsame Lkw!, Abstand halten!). Jeder weiß, dass Lkw an Bergen mit sieben Prozent Steigung gefährlich langsam werden – oder gefährlich schnell, wenn es auf der anderen Seite wieder herunter in die nächste Baustelle im Kasseler Becken geht.

Mit anderen Worten: Die Baustellen auf der A 7 sind keine Durchschnittsbaustellen, vielmehr sind sie wegen der besonderen Topografie als besonders gefährlich einzustufen. Und darauf müssen die Verkehrsteilnehmer ausreichend hingewiesen werden – Restrisiko hin, Restrisiko her.

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