Nicht wegrennen

Video: Tipps zum Verhalten bei Begegnung mit dem Wolf

Söhrewald. Dass man wie im Märchen dem "bösen Wolf" im Wald begegnet, ist unwahrscheinlich. Denn eigentlich sind Wölfe scheue Tiere. Passiert es aber doch: Ruhe bewahren und Abstand halten.

Das Wolfsmanagement Hessen gibt unter anderem diese Tipps:

• Wie bei allen Wildtieren gilt: Abstand halten und den Wolf auf keinen Fall bedrängen.

• Nicht wegrennen. Folgt der Wolf, ist es besser, langsam und betont uninteressiert weiterzugehen und dabei laut zu reden.

• Im unwahrscheinlichen Fall, dass Wölfe direkt auf einen zukommen, sollte man stehen bleiben, laut rufen und in die Hände klatschen. Hilft das nicht, soll man sich mit Gegenständen bewaffnen und damit auch werfen.

• Unter keinen Umständen füttern. Dazu zählt auch indirektes Füttern. Speisereste oder Tierfutter sollten schwer zugänglich aufbewahrt werden. Durch Füttern können die Tiere ihre Scheu verliehen, aufdringlich oder gar aggressiv werden.

Nur sehr selten notwendig, um den Wolf abzuwehren: HNA-Praktikantin Jacqueline Scheele mit einem Knüppel. Foto: Pflug

• Hunde sollten grundsätzlich angeleint werden. Auch angeleinte Hunde können, besonders bei Jungwölfen, Neugier und eventuell aggressivesVerhalten auslösen. Die Wölfe sind dann teilweise so auf den Hund fixiert, dass der Mensch ignoriert wird. Dann sollte man die Wölfe durch lautes Rufen und Gestikulieren auf sich aufmerksam machen.

• Wer einen toten oder kranken Wolf findet: Nicht anfassen und Naturschutzbehörde, Forstbehörde oder Polizei informieren.

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