„Geradezu grotesk“

Streit über Kosten für A44 Kassel-Helsa: BI-Chef kritisiert Landesregierung

Dr. Wolfram Glaß

Kaufungen/Helsa. Die jüngsten Aussagen des hessischen Verkehrministeriums zu den Kosten für die geplante Autobahn 44 zwischen Kassel und Helsa belegen für die Bürgerinitiative (BI) Pro A44, dass die Landesregierung nicht über ein „tragbares, seriöses Kostenkonzept" verfügt.

Die Baukosten für die einzelnen Varianten, aber auch die Verkehrsprognose für den geplanten A44/A7-Abschnitt zwischen Kassel-Süd und Kassel-Ost seien „im Rahmen einer Gesamtabwägung aber „unverzichtbare Voraussetzungen“, sagte BI-Vorsitzender Dr. Wolfram Glaß (Kaufungen).

Die Ankündigung von Ministeriumssprecher Wolfgang Harms, eine Neuberechnung der Kosten für den Abschnitt Kassel-Helsa erst dann vorzunehmen, wenn feststehe, welche Trassenvariante verwirklicht wird, nannte Glaß „geradezu grotesk“.

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