Mann versuchte, Papiertaschentücher vor Zapfsäulen zu entzünden

Brandstifter von Lohfelden ist Flüchtling ohne Wohnsitz

Lohfelden. Bei dem 27-jährigen Mann aus Äthiopien, der in der Nacht zum Mittwoch versucht hatte, eine Tankstelle in Lohfelden anzuzünden, handelt es sich um einen Flüchtling.

Das erklärte Kerstin Nedwed, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kassel, am Donnerstag auf HNA-Anfrage. Der Mann, der seit Mittwoch in Untersuchungshaft sitzt, habe aktuell keinen festen Wohnsitz. Zuvor habe er in einer Flüchtlingsunterkunft in Hessen gelebt, sagte die Staatsanwältin. Nähere Ortsangaben machte sie nicht. Ob der Mann bewusst untergetaucht sei, könne man nicht sagen, so Nedwed. 

Die Identität des Afrikaners habe anhand von Papieren geklärt werden können, die er bei sich gehabt habe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Täter wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

Ein beherzter Anwohner der Tankstelle an der Talstraße im Ortsteil Crumbach hatte den Äthiopier überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Erkenntnisse zum Motiv des Mannes gab es auch am Donnerstag nicht. Laut Nedwed schweigt er weiterhin.         

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