Hessischer SPD-Chef Schäfer-Gümbel beim Karneval-Kehraus in Lohfelden 

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Lohfelden. Nicht nur in Bayern kann man Aschermittwoch: Eingerahmt von Tänzerinnen und schillernden Show-Beiträgen stieg der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Mittwochabend beim politischen Aschermittwoch in Lohfelden in die Bütt, um sich den politischen Gegner und die Politik der rot-grünen Landesregierung vorzunehmen.

Rund 400 Besucher füllten das Bürgerhaus, als der Oppositionsführer aus Wiesbaden seine nordhessischen Genossen mit einer nicht zimperlichen Rede auf die Kommunal-Wahlen am 6. März einstimmte. In der Gemeinde Lohfelden wird an diesem Tag auch ein neuer Bürgermeister gewählt.

In Hessen sollen die Elternbeiträge für Kitas fallen, wenn es nach der SPD geht. „Wir werden morgen früh in Wiesbaden entsprechend initiativ“, kündigte Schäfer Gümbel an, schließlich seien Krippen und Kitas ein Teil der frühkindlichen Bildung.

Mit scharfer Kritik an Horst Seehofer ging es rustikal weiter: Der treibe jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf , sagte der hessische SPD-Landeschef. Für seine Partei sei die Flüchtlingsfrage nicht das vorrangige Reiz-Thema, es gehe um Lösungen für Hilfesuchende, „wie es uns die vielen Ehrenamtlichen vormachen“, so Schäfer Gümbel.

Zur Zeit spricht der prominente Gast vor SPD-Genossen bei einer Veranstaltung in Baunatal.

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