Rasthof Kassel an der A7: Die Brücke ist fast fertig

Die Brücke steht: Achim Jacob von Hessen Mobil an der Brücke über die A7, die schon in diesem Jahr fertig werden könnte. Fotos:  Renner

Lohfelden. Die Arbeiten rund um den Rasthof Kassel gehen gut voran. Die Brücke über die A7 könnte noch in diesem Jahr fertig werden.

„Das Bauunternehmen arbeitet unter Hochdruck“, sagt Achim Jacob von Hessen Mobil. Geplant war die Fertigstellung des Bauwerks im März 2016.

Rund 3,5 Millionen Euro kostet der Bau der Brücke, die künftig Autofahrern mit Fahrtrichtung Süden als Auffahrt dienen soll. Einige Abdichtungen müssten noch vorgenommen werden, sagt Jacob. Auch der Gussasphalt muss noch aufgebracht werden. „Das ist wetterabhängig“, sagt er. Bleibt es mild, könnte alles bis Jahresende fertig sein. Genutzt werden kann die Brücke aber noch nicht im Jahr 2016 - weil es dann noch keine Zufahrten zu der 62 Meter langen Brücke geben wird.

Den flächenmäßig größten Teil werden an der Tank- und Rastanlage Kassel-Ost die Parkplätze einnehmen, insgesamt 448 werden entstehen. Die europaweite Ausschreibung für den Parkplatzbau ist gelaufen, derzeit liegen die Angebote beim Bund zur Prüfung. „Anfang Januar soll der Auftrag vergeben werden, Start ist dann im Februar oder März“, sagt Kistner.

Zunächst muss die Höhe des künftigen Parkplatzes angeglichen werden, denn noch liegt die Fläche deutlich tiefer als der Rasthof. Gut 250 000 Kubikmeter Boden werden dafür bewegt. Aus Hirschhagen, einem Stadtteil von Hessisch Lichtenau, wird Erde von der Autobahnbaustelle herangeschafft.

Der Oberboden, der jetzt noch auf der ehemaligen Ackerfläche ist, wird abgetragen und zur Renaturierung eines ehemaligen Zechengeländes nahe Hessisch Lichtenau genutzt.

Die 181 Lkw-Stellplätze sollen, so die Planung, im zweiten Quartal 2017 freigegeben werden. Bis Mitte 2018 sind dann alle Parkplätze nutzbar. Gut 13 Mio. Euro kosten die Parkflächen insgesamt.

Da der Betrieb am Rasthof während der Bauarbeiten weiter läuft, wird es Einschränkungen geben, sagt Lars Kistner. „Aber es werden immer Parkplätze zur Verfügung stehen.“

Bereits abgeschlossen ist eine große Ausgleichsmaßnahme. Eine frühere landwirtschaftliche Fläche in der Nähe der Baustelle wurde in einen gut zwei Hektar großen Wald umgewandelt.

Die Baumaßnahme an dem Rasthof kostet den Bund rund 19,5 Mio. Euro. Hinzu kommen drei Mio., die das Unternehmen Tank und Rast in eine neue Tankstelle investiert.

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