Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Rasthof Kassel: Sperrung nach Bombenfund

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Bei Bauarbeiten ist in der Nähe des Rasthofs die Bombe gefunden worden. 

Kassel. Bombenalarm: Der Rasthof Kassel sowie die Landesstraße zwischen Fuldabrück-Bergshausen und Lohfelden-Crumbach sind am Donnerstagmittag gesperrt worden. Auch die Sperrung der A 7 sei zwischenzeitlich in Betracht gezogen worden, so Polizeisprecher Torsten Werner.

Gegen 12 Uhr meldete ein Arbeiter auf der Baustelle am Rasthof den Fund einer Fliegerbombe. Die Leitstelle der Polizei setzte sofort mehrere Funkstreifen ein. Da die Arbeiter berichteten, den Metallkörper sofort wieder zugeschüttet zu haben, nachdem sie diesen mit der Baggerschaufel beschädigt hatten und anschließend Flammen herausgeschlagen waren, begannen die Beamten mit der Evakuierung des Rasthofes und der Sperrung der Landesstraße.

Mit Handy fotografiert

Der gegen 12.30 Uhr eingetroffene Kampfmittelräumdienst machte sich zunächst ein Bild von der Lage. Nachdem die Arbeiter den Spezialisten ein Handyfoto zeigten, das ein Mitarbeiter geistesgegenwärtig von der Bombe gefertigt hatte, gaben die Experten Entwarnung. Der Fachmann identifizierte den Metallgegenstand als Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine weiträumige Absperrung zur Bergung der Kriegslast war nicht erforderlich.

Glück gehabt

Glück hätten die Arbeiter dennoch gehabt. Auf dem Foto war gut zu erkennen, dass die abgebildeten Flammen brennenden Phosphor darstellten. „Und der Austritt birgt erhebliche Gefahren, wenn die Dämpfe eingeatmet werden“, so Werner. Absolut richtig hat sich nach Angaben der Profis der Baggerfahrer verhalten, der die brennende Stabbrandbombe sofort wieder mit Erde bedeckte.

Nachdem der Kampfmittelräumdienst um 13.30 Uhr die Stabbrandbombe geborgen hatte, konnte der Rasthof wieder freigegeben und die Vollsperrung aufgehoben werden.

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