Schlecht für die Vereine: Fast alle Hallen in Lohfelden sind marode

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Bis zum Sommer soll alles fertig sein: Weil es durch das Dach der Halle der Regenbogenschule geregnet hat, müssen Boden und Heizung der Sportstätte jetzt ausgetauscht werden. 

Lohfelden. Vereine und Schulen, die auf die Sporthallen in Lohfelden angewiesen sind, haben es derzeit schwer: Drei von vier Trainingsstätten sind sanierungsbedürftig.

Die Halle der Söhreschule, die Sporthalle Vollmarshausen und die Halle der Regenbogenschule - diese Sportstätten müssen demnächst überholt werden.

Anfang der Woche haben die Arbeiten in der Sporthalle der Regenbogenschule, der Wilhelm-Richter-Halle begonnen. Wegen eines Wasserschadens ist sie seit Montag nicht benutzbar. Bis zu den Sommerferien sollen dort der in Mitleidenschaft gezogene Boden und die Heizungsanlage erneuert werden. Für die Umsetzung ist der Kreis zuständig, weil er Träger der Regenbogenschule ist.

Entdeckt worden war der Wasserschaden an der erst 2011 sanierten Halle im Januar, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn. Ursache könnten starke Regenfälle gewesen sein. Da es sich um einen Versicherungsschaden handle, hatte dieser zunächst geprüft werden müssen. In dieser Zeit wurde die Halle weiterhin genutzt, so Kühlborn. Nun könne man nicht länger mit den Arbeiten warten, da sich sonst Schimmel bilden könne.

Für die Schüler der Regenbogenschule heißt das: Sie müssen draußen Sport machen. Die Arbeiten in der Halle bedeuten wegen dieser Ausweichmöglichkeit „keine nennenswerte Einschränkung“, sagt Schulleiterin Ilse Eckhardt. Man sei froh, „dass die notwendigen Sanierungsarbeiten am Fußboden zeitnah umgesetzt werden“.

„Schlecht für die Sportler“

Anders sieht es mit den Vereinen aus, der FSK Lohfelden zum Beispiel, deren Abteilungen die Sportstätte kontinuierlich nutzen. Man habe relativ spät davon erfahren, sagt der stellvertretende Vorsitzende Dr. Dieter Matthay. „Wenn Stunden ausfallen, dann ist das schlecht für die Sportler.“

Uwe Jäger

In erster Linie werde die Halle von der Turnabteilung genutzt, die auf die Mehrzweckhalle ausweicht. Die Ballsportler hätten kein Problem, denn diese würden im Sommer sowieso draußen trainieren. Andere Abteilungen sprechen sich mit befreundeten Vereinen ab, so Matthay. „Das wird eng“, sagt Vorsitzender Bernd Hirdes im Hinblick auf die bevorstehenden Spiele der Handballer. Eventuell müsse man den Spielplan so ausrichten, dass die Heimspiele erst dann stattfinden, wenn auch eine Halle verfügbar ist.

Auch der Boden der Sporthalle der Söhreschule werde ab Beginn der Sommerferien saniert, sagt Bürgermeister Uwe Jäger (SPD). Als dritte marode Halle nennt er schließlich die Vollmarshäuser Sporthalle. „Die wird bis mindestens Ende des Jahres nicht nutzbar sein.“

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