Millionen fließen in den Hochwasserschutz entlang der Bauna

Hochwasserschutz-Projekt an der Bauna: Der Abwasserverband informierte über den Fortgang der Bauarbeiten. Unser Bild zeigt interessierte Besucher am Zugang zur Baustelle. Mit auf dem Bild ist der technische Leiter des Verbandes Horst Brixel (rechts am Mikrofon). Foto: Wohlgehagen

Baunatal/Schauenburg. „Wir schaffen hier einen 100-prozentigen Hochwasserschutz", sagte der technische Leiter des Abwasserverbandes Baunatal/Schauenburg, Horst Brixel, an der Großbaustelle in der Hunsrückstraße.

Der Verband informierte kürzlich mehr als 100 Bürger aus beiden Gemeinden detailliert über den Fortgang der Arbeiten für das Hochwasser-Rückhaltebecken, das ab 2017 zu einer erheblichen Verbesserung der Situation in den Stadtteilen Kirchbauna und Guntershausen beitragen soll.

Die Bauarbeiten für das Einstaubecken an der Bauna, das auf ein Fassungsvermögen von 100.000 Litern ausgelegt ist, und den 660 Meter langen Umschließungsdamm laufen auf Hochtouren. Man sei gut im Zeitplan, sagte Geschäftsführer Hartmut Wicke vor Ort. Laut Bürgermeister Manfred Schaub werden jedoch zunächst nicht eingeplante Nachbohrungen und Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich. Ob diese Arbeiten zu Mehrkosten bei dem 5,3 Millionen-Projekt führen, werde man erst zum einem späteren Zeitpunkt wissen, sagte der Vorsitzende des Abwasserverbandes der HNA.

Die meisten Besucher kamen aus dem Ortsteil Kirchbauna, der in erster Linie von der Hochwasserschutzmaßnahme profitieren wird. „Ich drücke gerade den Bewohnern im Niederdorf die Daumen, dass die Maßnahme wirkt“. Das werde sichbei einem mittleren Hochwasserereignis ausweisen, sagte der 77-jährige Rentner Günther Gottstein aus der Meißnerstraße.

Schaub kündigte eine Vorstellung aller fertiggestellten Hochwassereinrichtungen an. Der Verband plane für das Frühjahr eine Wanderung.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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