Mulde und Deich gegen Hochwasser

Niestetal. In Niestetal steht die nächste Großbaustelle an: Entlang der Nieste zwischen der Autobahn 7 und den Sportplätzen entsteht eine Schutzanlage gegen Hochwasser.

Die Bauarbeiten, die eine Ausgleichsmaßnahme für den Verbrauch von Flächen im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg sind, werden nach Auskunft von Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) innerhalb der nächsten vier Wochen beginnen.

Die bereits im vergangenen Sommer vorgestellten Pläne sehen für die bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen der Nieste und dem Rathaus eine Flutmulde vor. Bei Hochwasser kann diese kontrolliert volllaufen. Indem Wasser zurückgehalten wird, soll verhindert werden, dass die Flut flussabwärts in Sandershausen Schäden anrichtet.

Zwischen der Autobahnbrücke und dem Wichtelbrunnenbad erhält die bei Großalmerode entspringende Nieste zudem ihr natürliches Flussbett zurück. Weiterer Baustein des Hochwasserschutzes ist ein 70 Zentimeter hoher Deich entlang der Heiligenröder Straße. Der Erdwall soll verhindern, dass das Gemeindezentrum mit Rathaus, Feuerwache und Rettungswache unter Wasser gesetzt wird. Laut Bürgermeister Siebert hat die Gemeinde vor Kurzem Aufträge im Wert von 550.000 Euro an Baufirmen vergeben. (ket)

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