Nahversorgungszentrum Nieste mit viel Programm eröffnet

Zufriedene Kunden: Ursula Weber (links) und Elvira Schäfer (rechts) freuten sich über die Gutscheine, die Henrik von Richthofen (links, unter der Verkleidung) und Jasmin Ohlendorf (rechts) zur Einweihung verteilten. Foto: Dilling

Nieste. Im Pavillon auf dem Parkplatz feierten gestern die Kommunalpolitiker, Geschäftsleute und Bauherrn die Einweihung des neuen Nahversorgungszentrums Nieste.

Doch Ursula Weber und Elvira Schäfer interessierten sich mehr für die Rabattgutscheine und Präsente, die Henrik von Richthofen und Jasmin Ohlendorf in witziger Verkleidung an die Kunden verteilten.

„Ich bin sehr zufrieden. Ich bin froh, dass das zustande gekommen ist, dank unseres Bürgermeisters“, sagt Ursula Weber. Die 79-Jährige ist Stammgast im Nahversorgungszentrum und wohnt nur einen Steinwurf entfernt.

„Wenn es den Markt nicht gäbe, müsste ich warten, bis die Kinder abends von der Arbeit kommen.“

Elvira Schäfer (80) muss nur über die Straße laufen, um in den Edeka-Markt zu gelangen. „Wenn es den nicht gäbe, müsste ich warten, bis die Kinder abends von der Arbeit kommen, damit sie mich zum Einkaufen fahren“, sagt die Rentnerin. Wenn es ihr mal nicht so gut gehe, werde ihr der Einkauf nach Hause gebracht. „Ein erstklassiger Service“, sagt sie.

Überschwängliches Lob bekam Bürgermeister Edgar Paul (SPD) auch von den Offiziellen zu hören. „Das ist ein Entwicklungskonzept, das in die Zukunft weist und die Eigenständigkeit Niestes sichern hilft“, sagte Landrat Uwe Schmidt. Das Zentrum sei „das neue Herz von Nieste“, meinte Architekt Joachim Döring.

Nun sollten die Niester dort aber auch alle einkaufen, nicht in Kaufungen oder Niestetal, erklärte Schmidt. In das Nahversorgungszentrum mit Supermarkt, Sparkasse, Café, Metzgerei, Lotto - und Poststelle haben die Gemeinde und der Edeka-Kaufmann Alexander Hartung zusammen 4,5 Millionen Euro investiert. Nieste hat einen Zuschuss von 990 000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm erhalten.

Von Peter Dilling

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