Sanierung des früheren Feuerwehrhauses in Simmershausen macht Fortschritte – DRK federführend

Neue Garagentore sind schon eingepasst

Neue Garagentore für DRK-Unterkunft: Mit der Sanierung der ehemaligen Feuerwache in der Schützenstraße hat das DRK begonnen. Bereitschaftsleiter Sascha Brede freut sich darüber, dass die neuen Garagentore an dem Gebäude, die er automatisch betätigen kann, schon installiert sind. Foto: Hobein

Fuldatal. Mit der Sanierung des ehemaligen Feuerwehrhauses in Simmershausen hat der Kreisverband Kassel-Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) begonnen. Bekanntlich hat der Kreisverband das Gebäude in der Schützenstraße, das von der Simmershäuser Ortsvereinigung seit Jahren bereits genutzt wird, von der Gemeinde Fuldatal kostenfrei übernommen. Dafür verpflichtete sich der Kreisverband, das Gebäude durch notwendige bauliche und energetische Maßnahmen zu sanieren.

Hoffen auf Kostenersparnis

Von der Gemeinde waren die Kosten für die Umbauten mit 78 000 Euro veranschlagt worden. Das DRK hofft darauf, diese Arbeiten mit einem Kostenaufwand von etwa 65 000 Euro stemmen zu können. „Wir denken dabei bei den einzelnen Gewerken an sogenannte Ausschreibungsgewinne“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Dieter Michel.

Dabei verweist er auf die Einsparungen bei den neuen Garagentoren, die inzwischen eingebaut wurden und ursprünglich mit 14 000 Euro veranschlagt waren. Der tatsächliche Aufwand lag dafür bei nur rund 9000 Euro. Auch der Gasanschluss für eine umweltfreundliche Heizung ist schon geschaffen, um damit die vorhandene Elektroheizung zu ersetzen. „Damit können wir künftig die Heizkosten wesentlich verringern“, ist sich Bereitschaftsleiter Sascha Brede sicher.

Das gesamte Projekt wird nach Angaben von Michel über drei Jahre finanziert. So erhält der Kreisverband von der Gemeinde 25 000 Euro, die in drei Jahresraten zur Verfügung gestellt werden. Das Müllentsorgungsunternehmen Fehr in Lohfelden spendet in den nächsten beiden Jahren je 3000 Euro. Auch der Landkreis hat für den gleichen Zeitraum ebenfalls je 3000 Euro zugesagt, ebenso die Kasseler Sparkasse mit den gleichen Beträgen. Die Kasseler Wohnungsbaugesellschaft GWH, die im Landkreis Wohnungen unterhält, steuert 3000 Euro bei. Die DRK-Ortsvereinigung Simmershausen hatte für die Sanierung des Gebäudes 3500 Euro angespart und jetzt in die Finanzierung gesteckt.

Eigenleistungen notwendig

Die noch von der Ortsvereinigung zu erbringenden Eigenleistungen werden von Michel mit 4000 bis 5000 Euro beziffert. Sie werden zurzeit von den Rot-Kreuzlern erfasst. Michel, der bereits die angeführten Beträge von den verschiedenen Firmen und Institutionen eingeworben hat, ist zuversichtlich, weitere Gelder für die Sanierung in Simmershausen zu bekommen.

Zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Firmen und öffentlichen Stellen, so auch bei der Kasseler Bank, dem Regierungspräsidium und der Handwerkskammer, seien bereits eingeleitet.

Bei der Sanierung will man witterungsbeständige Baustoffe verwenden, die die künftigen Unterhaltungskosten gering halten, so jedenfalls die Absicht der Bauherren des DRK. (phk)

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