Bauprojekt liegt im Zeitplan – Eröffnung im Herbst

Neuer Edeka-Markt in Kaufungen nimmt Formen an

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Das Bauprojekt liegt im Zeitplan.

Kaufungen. Stück für Stück hievt der Autokran die an Ort und Stelle passgenau zugeschnittenen Fertigteile zwischen die Betonsäulen. Noch ein paar Tage, und die Außenwände des neuen Edeka-Marktes auf dem früheren Riffer-Gelände in Oberkaufungen sind fertig.

Trotz des harten Winters, in den der Baustart fiel, liegen die Arbeiten an dem 7,5 Millionen Euro teuren Markt im Zeitplan. „Wir haben Gas gegeben und kleine Verzögerungen aufgeholt“, sagt Polier Fadil Hoxha von der Bad Wildunger Baufirma Syring. Während die Außenwände emporwachsen, arbeiten seine Männer im Inneren des Marktes an der Kanalisation.

Über ihnen wölbt sich die Dachkonstruktion aus Holz-Leimbindern. Sie wird später für die Kunden allerdings nicht zu sehen sein. „Die Decke wird abgehängt“, sagt der Polier. Auf dem Außengelände, wo zuletzt die sogenannte Riffer-Villa stand, soll in den nächsten Tagen der Bau des Parkplatzes beginnen. Die Fläche wird Raum für 150 Autos bieten. Die Stellplätze sind breiter als normal, damit die Edeka-Kunden ihre Einkäufe bequem einladen können.

Mit zwei großen Schildern zeigt Edeka-Hessenring derweil an der Baustelle Flagge. „Eröffnung demnächst“, heißt es Blau auf Gelb, den charakteristischen Farben des Melsunger Handelskonzerns. „Im Herbst werden wir wie geplant eröffnen“, sagt Geschäftsführer Hans-Richard Schneeweiß, den das Projekt in Oberkaufungen ein halbes Arbeitsleben beschäftigt hat. Zwischen der ersten Idee für einen neuen Standort und dem Baubeginn für den Neukauf-Markt sind 19 Jahre vergangen. So lange hat die politische Diskussion gedauert. Der neue Markt ist mit der in die Jahre gekommenen Edeka-Filiale an der Leipziger Straße /Ecke Schulstraße nicht zu vergleichen.

Fotos von den Bauarbeiten

Baustelle des Edeka-Markts in Oberkaufungen

Mit 2200 Quadratmetern Fläche ist er fast dreimal so groß. Mit dem Umzug von Edeka in die Nachbarschaft des Lossetalstadions wächst auch die Belegschaft. Laut Geschäftsführer Schneeweiß werden auf dem Riffer-Gelände 60 Beschäftigte arbeiten, davon bis zu 35 in Vollzeit. Noch offen ist die Zukunft des alten Geschäfts (800 Quadratmeter Verkaufsfläche). Edeka sei weiterhin an der Immobilie interessiert, die einem Investor aus der Region gehört, sagt Schneeweiß. Unterdessen erhält die von dem Handelskonzern mitfinanzierte Straße zwischen dem Kreisel und dem Markt den letzten Schliff. Wenn in ein paar Tagen die Arbeiter der Baufirma Rohde abziehen - sie legen derzeit noch am Rand ein Regenrückhaltebecken an - fehlen nur noch die Straßenlaternen.

Von Peter Ketteritzsch

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