Neuer Glanz fürs Gemeindehaus in Rothwesten-Wahnhausen

Gelungene Sanierung: Die Mitglieder des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Rothwesten-Wahnhausen stoßen auf das Ende der Renovierung ihres Gemeindehauses in Rothwesten an (von links) Renate Krug, Ursel Leier, Karlheinz Arena, Lydia Waldeck, Edith Heckmann, Pfarrerin Kerstin Haußen, Markus Schmidt, Architekt Hans Blickwede, Dieter Hobein, Pfarrer Jens Haußen, Alexandra Galauch, Karin Hamenstädt, Annetin Münder und Susanne Rehbaum. Fotos: Schilling

Fuldatal. „Wir sind hochzufrieden und freuen uns, dass es so schön geworden ist." Mit dieser Äußerung sprach Kirchenälteste Lydia Waldeck den Mitgliedern des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Rothwesten-Wahnhausen jetzt aus dem Herzen.

Gemeinsam stießen sie während ihrer jüngsten Sitzung auf den Abschluss der Sanierung des evangelischen Gemeindehauses in Rothwesten an. In drei Bauabschnitten wurde das Gebäude ab 2014 renoviert.

Auch für private Feiern

Künftig soll der Gemeinderaum allen Bewohnern Fuldatals für private Feiern zur Verfügung stehen. Der Platz reicht nach Auskunft des Kirchenvorstandes für Gesellschaften von bis zu 40 Personen. Sie könnten im Gemeindehaus bequem und gut feiern und sitzen.

Zudem wird das Gemeindehaus wie bisher für kirchliche Veranstaltungen wie Gemeindefeste und Gruppenangebote genutzt.

So treffen sich die Senioren in den Räumen zur Gymnastik und zu ihrem geselligen Nachmittag; der Spielkreis findet dort gleichfalls statt, ebenso die Proben des Kinderchores und die Sprachkurse für Flüchtlinge.

Rund 80.000 Euro hat die Sanierung insgesamt gekostet. Etwa die Hälfte gab es als Zuschuss vom evangelischen Kirchenkreis Kaufungen, den Rest trägt die Kirchengemeinde selbst.

„Die Sanierung war eine dringende Notwendigkeit. Wie hatten zum Beispiel noch Fenster mit Einfachverglasung und das Flachdach war schlecht gedämmt und undicht“, erklärt Hans Blickwede, der das Bauprojekt als Architekt betreut hat.

Dach neu gedeckt

Der erste Bauabschnitt begann laut Pfarrer Jens Haußen 2014 mit der energetischen Sanierung des Gemeindehauses. In diesem Zuge wurden sämtliche Fenster ausgetauscht, das Dach wurde neu gemacht.

Im zweiten Bauabschnitt bekamen sowohl das Gemeindehaus als auch die Kirche neue Eingangstüren. Zudem gestalteten die Mitglieder des Kirchenvorstandes im ehrenamtlichen Einsatz die Beete vor dem Gemeindehaus neu. „Über die Türen haben wir lange diskutiert“, erinnert sich Pfarrer Haußen. „Wir wollten eine schlichte und einfache Tür, die zu unserer Kirche passt.

Gleichzeitig haben Kirchentüren ja auch etwas Repräsentatives.“ Schließlich entschied sich der Kirchenvorstand für schlichte violette Türen mit einem Fischmotiv als Türgriff. „Unsere Kirche heißt Friedenskirche. Und das Symbol Fisch steht für Jesus und erzählt vom Frieden, der in der Kirche zu finden ist“, erklärt der Pfarrer. Der dritte Bauabschnitt soll im Laufe dieses Jahres erfolgen.

Behindertengerecht

Das Gemeindehaus bekam einen behindertengerechten Zugang sowie behindertengerechte Toiletten. Außerdem wurde der Flur renoviert und es entstand ein großer Durchbruch zur Küche.

„Wir haben mit wenig Mitteln viel bewegt“, resümiert Pfarrer Haußen. Info: Wer das Gemeindehaus für eine private Feier nutzen möchte, der kann sich melden im Pfarrbüro bei Pfarrerin Kerstin Haußen und Pfarrer Jens Haußen, Karl-Marx-Straße 4, Fuldatal-Rothwesten, Telefon 0 56 07 / 2 27.

Von Meike Schilling

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