Neues Stück der Hirzstein-Mimen: Alle sind ein bisschen gaga

Zwar gaga, aber sehr lustig: Stefan Siebers (vorn von links), Andrea Beyer, Monika Hey-Fahrenbach, Linda Schust, Herbert Fahrenbach, Bettina Ziegler, Rudi Brockmeyer, „Spätzle“ Jörg Hailing und dahinter (von links) Uli Schreiber, Christiane Miller und Thomas Prall. Es fehlen Nadine Stroeher und Silvia Stricker. Foto: Dilling

Schauenburg. Agnes Adolon (gespielt von Andrea Beyer) stellt allem nach, was Hosen trägt. Sie lässt ihre Sexsucht in einem Privatsanatorium von Frau Dr. Dr. Schranz (Nadine Stroeher), der Psychiaterin behandeln.

Doch nicht nur Agnes, alle Patienten sind auf ihre Weise neben der Spur: Hans der zwangsneurotische Finanzbeamte (Jörg „Spätzle“ Hailing), die Volksmusikliebhaberin Marianne (Monika Hey-Fahrenbach) oder der Bildreporter Freddie, der sich als Paparazzo geriert. Mit dieser Rolle gibt der Vorruheständler Thomas Prall sein Debüt auf der Bühne, der einfach mal seine schauspielerischen Talente testen will.

Das ist das Szenario des neuen Stücks „Neurosige Zeiten“ der Hirzstein-Mimen, das so richtig amüsant und verwickelt wird, als Agnes’ Mutter Cecilie nichtsahnend zu Besuch kommt und alle so tun, als seien sie völlig normal. Doch was ist schon normal? Am Ende sind wir alle ein bisschen gaga? Auf die Antwort sind anscheinend viele Fans der Hirzstein-Mimen aus Elgershausen gespannt. Man habe bereits zwei Drittel der Karten in den ersten Vorverkaufstagen verkauft, sagt Stefan Siebers, der Leiter der Mimen-Truppe. Die Vorstellungen am 27. und 28. Februar seien bereits ausverkauft, berichtet er. Damit ist der Run auf das Amateurtheater noch heftiger als im vergangenen Jahr.

Wer noch einen guten Platz bekommen will, sollte sich sputen: Die Hirzstein-Mimen bauen ihre Bühne im Saal der Gaststätte „Alte Sohle“ auf. Alles ist handgemacht vom Bühnenbauer und Technikteam der Mimen.

Die Besuchertribüne muss ebenfalls herangeschafft werden. Sie steigt zu den hinteren Plätzen hin an. Wer ganz hinten sitzt, der befindet sich dicht unter der Saaldecke. Da dürfte es schön warm werden. Bei neun Vorstellungen werden jeweils 110 Besucherplätze vergeben.

Mehr Vorstellungen seien nicht drin, denn viele Schauspieler seien - wie er selbst auch - noch berufstätig, sagt Siebers. Vor oder nach den Vorstellungen könne man in der „Sohle“ auch gemütlich speisen.

Vorverkauf im Reiseladen „Am Langenberg“, 7 Euro. Vorstellungen: Freitag, 26. Februar, 20 Uhr (Premiere), Samstag, 27. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 28. Februar, 16 Uhr, Freitag, 4. März, 20 Uhr, Samstag, 5. März, 20 Uhr, Sonntag 6. März, 16 Uhr, Freitag, 11. März, und Samstag, 12. März, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 13. März, 16 Uhr. Info Stefan Siebers, Tel. 0 56 01/96 96 27.

Von Peter Dilling

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