Bei Edeka wird noch umgebaut

Nahversorgungszentrum: Noch läuft es nicht rund

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Alles noch provisorisch: Noch bis Januar verkaufen Edeka-Inhaber Alexander Hartung und seine Stellvertreterin, Susanne Hautel, das Obst und Gemüse an dem Platz, wo in wenigen Wochen die Postagentur einziehen wird.

Nieste. Neue Einkaufsmöglichkeiten in Nieste: Kunden und Mitarbeiter sind gleichwohl zufrieden, aber noch läuft nicht alles rund.

Seit gut fünf Wochen können die Niester Bürger in ihrem neuen Nahversorgungszentrum an der Kaufunger Straße einkaufen, ihre Bankgeschäfte erledigen oder sich in dem neuen Grimm-Café der Bäckerei Hermann zu einem Plausch bei frischem Kaffee und Kuchen niederlassen. Doch ein paar Probleme gibt es noch.

Vor allem im Edeka-Markt hapert es noch an allen Ecken und Enden. Die Obst- und Gemüseabteilung befindet sich derzeit dort, wo im Januar eine Postagentur einziehen soll. Äpfel, Bananen, Tomaten und Salat sind nicht - wie normal üblich - schön im Warenregal drapiert, sondern werden notdürftig aus den Lieferkörben heraus verkauft. Auch die Tiefkühlabteilung ist derzeit noch im Umbau. „Eigentlich sollte vor Weihnachten alles fertig sein“, sagt Inhaber Alexander Hartung und bedauert, dass die Handwerker nicht immer mitspielen.

Das Sortiment des Lebensmittelmarktes sei bis jetzt auf das Notwendigste beschränkt. Vor allem bei Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukten sowie bei Obst und Gemüse sei das Sortiment noch nicht komplett, sagt Hartung. Er hofft, dass bis Ende Januar alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. Obwohl das Zentrum immer noch mit Baulärm und Staub zu kämpfen hat, verzeichnet Hartung eine gute Resonanz bei den Besuchern. „Die Niester nehmen das neue Nahversorgungszentrum gut an und sind durchweg zufrieden und positiv gestimmt“, freut er sich.

Ein großer Dank gelte den Kunden, die während der Bauarbeiten trotzdem gekommen seien und die vielen Einschränkungen in Kauf genommen hätten, betont er. Wenn die zu enge Ausfahrt auf dem Parkplatz in den kommenden Wochen erweitert wird, stehen 60 Parkplätze zur Verfügung. „Das sollte ausreichend sein“, sagt Hartung.

Bei den anderen Geschäften, wie der Bäckerei Hermann, läuft es, bis auf ein paar Kleinigkeiten, gut. „Wir sind zufrieden und fühlen uns hier im Zentrum sehr wohl“, sagt Angestellte Ursula Schäfer und ist froh, dass auch das neue Café viel Zuspruch von den Bürgern bekommt.

Otto Käse

Jeden Dienstag ginge er zuerst mit seinen Freunden wandern, um dann im Grimm-Café einzukehren, verriet Otto Käse (85). „Jetzt haben wir richtig viel Platz“, sagt der Senior. Früher sei alles viel eingeengter gewesen.

Irene Fuchs kommt aus Escherode zum Einkaufen nach Nieste. „Es ist ein Fortschritt, dass man jetzt alles zentral an einem Ort erledigen kann“, sagt sie. Bis Ende Januar wird sich allerdings noch einiges ändern. Neben der Postagentur wird auch ein Lottogeschäft einziehen. Außerdem wird das Sortiment des Edeka-Markts von 9000 auf 15.000 Artikel erweitert.

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