50 Kuchen und kaum Radler

Aktion "Radel mal im Niestetal" war schlecht besucht

Niestetal/Nieste/Staufenberg. Es ist 10 Uhr morgens und die Kirchenglocken klingen - in Uschlag beginnt der Radlergottesdienst in der Pfarrscheune. Neben Gemeindemitgliedern fliegen an diesem Sonntag 50 Kuchen ein, doch die Fahrräder bleiben aus.

Eigentlich erwartete man bereits am Morgen zahlreiche Radfahrer aus den umliegenden Orten Heiligenrode, Dahlheim und Nieste, denn es war wieder Zeit für das Radel mal im Niestetal. Bereits zum 19. Mal stehen hier Fahrrad und Familie im Vordergrund.

Durch „Die Grund“ kommt man von Heiligenrode nach Uschlag, die 4,5 Kilometer lange Strecke war für Autofahrer sogar gesperrt. Doch weit und breit kein Fahrrad. Das Wetter macht den Radlern einen Strich durch die Rechnung - vorerst? Gemeindemitglied Anja Ulrich ist das Wetter (fast) egal. Sie kommt mit der passenden Montur pünktlich zum Gottesdienst. Die Konfirmanden Vanessa Richter, Ylva Kusian und Lukas Stein arbeiten seit Wochen und an diesem Sonntag seit 8.30 Uhr an den Vorbereitungen für den lang ersehnten Radeltag. Auch sie wollen sich nicht unterkriegen lassen.

Die meisten Gottesdienstbesucher wollen es jedoch ruhig angehen und warten, bis sich die Regenwolken verziehen. Dann heißt es: Ab auf den Sattel.

Hüpfburg in Dahlheim

In Dahlheim warten Hüpfburg sowie Speisen und Getränke, in Nieste spielt Musik und bei der doch noch auftauchenden Sonne kann man sich nach der Radtour mit einem Cocktail erfrischen. Trotzdem macht sich der Regen beim diesjährigen Radelmal bemerkbar und man hofft, dass der Wettergott beim 20. Jubiläum im Jahr 2017 den sportlichen Bürgern wohlgesonnen ist. 

Von Dina Falten

Rubriklistenbild: © Falten

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