Baugebiet Am Eichberg in Niestetal ist gut gefüllt

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„Mühlenbergweg“, „Am Gexberg“ oder „Kalkbergweg“, so lauten Bezeichnungen für neue Straßen im Baugebiet am Ortsrand von Heiligenrode. Die meisten neuen Häuser sind schon bezogen worden, einige sind noch im Bau.

Niestetal. Rund 90 neue Häuser sind in den vergangenen Jahren im Neubaugebiet Am Eichberg in Heiligenrode aus dem Boden gewachsen. Das Erschließungsvorhaben am Ortsrand hat den Zuzug vieler junger Familien ermöglicht.

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Die Gemeinde habe alle ihr verfügbaren Grundstücke am Eichberg verkauft, in diesem Jahr erfolge die Fertigstellung der Erschließungsanlagen: „Schon jetzt kann man erkennen, dass wir ein Wohngebiet mit interessanter baulicher Gestaltung hinzugewonnen haben“, sagte Bauamtsleiter Peter Lieder in einem Gespräch mit der HNA. Das gelte auch für den Kindergarten mit 55 Betreuungsplätzen und andere Gemeinschaftsangebote, so Lieder weiter.

Wird es künftig weitere Neubaugebiete in Niestetal geben?

Peter Lieder

Die Ausweisung weiterer Neubaugebiete in dieser Größe stehe derzeit nicht auf der Agenda der Gemeinde. Zunächst sei vorgesehen, die verfügbaren Baulücken in den Ortskernen zu schließen.

„In unserem Kataster sind mehr als 400 Flächen enthalten, was allerdings die Eigentümer mit ihren Grundstücken vorhaben, wissen wir im Einzelfall nicht“ sagte Peter Lieder. Der Bauamtsleiter berichtete von Überlegungen, im Rahmen der Bodenbevorratung am Teufelsberg in Sandershausen mit einem Vorhabenträger etwa 15 Bauplätze für Ein- oder Zweifamilienhäuser auszuweisen.

Die Bauherren am Eichberg haben 110 Euro/Quadratmeter für ihre Baugrundstücke bezahlt. Am Teufelsberg werden die Preise nach Einschätzung des Bauamtsleiters bei nur etwa 100 Euro/qm liegen.

Als weitere Option für neue Bauplätze komme mittelfristig auch das Areal des Wichtelbrunnenbades als Siedlungsfläche in Betracht. Das seien allerdings lediglich erste Überlegungen, noch laufe dort ja der Badebetrieb, sagte der Bauamtsleiter.

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