Gewinn angepeilt: SMA legt am Mittwoch Jahreszahlen vor

Niestetal/Kassel. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller legt am Mittwoch in Frankfurt seine Jahresbilanz für 2015 vor. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz um rund ein Viertel auf etwa eine Milliarde Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollte sich bei 30 bis 33 Millionen Euro eingependelt haben.

2014 schlug hier noch ein Minus von 165 Millionen Euro zu Buche. Unterm Strich betrug der Verlust sogar 179,3 Millionen Euro.

Ob es 2015 einen Reingewinn gegeben hat, wird sich am Mittwoch herausstellen. Denn SMA hat im Zusammenhang mit dem Totalumbau allein am Unternehmenssitz in Kassel und Niestetal 1250 Vollzeitstellen sozialverträglich abgebaut und dafür viel Geld in die Hand genommen.

Für 2016 hatte SMA-Vorstandsvorsitzender Pierre-Pascal Urbon Ende Januar einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro sowie ein Ebit von 80 bis 120 Millionen Euro vorhergesagt. Branchenkenner halten angesichts der guten Auftragslage, insbesondere auf dem boomenden US-Solarmarkt eine Erhöhung der Prognose für möglich.

Wie berichtet, hatte SMA nach dramatischen Umsatz- und Ergebniseinbrüchen in den Jahren 2012 bis 2014 ein weit reichendes Konsolidierungsprogramm angekündigt und war sehr viel schneller aus der Krise gefahren als zunächst erwartet.

Das Unternehmen beschäftigt gut 3500 Mitarbeiter, davon etwa 2250 in Niestetal und Kassel. In der Spitze waren weltweit 5550 Mitarbeiter, davon fast 4700 am Unternehmenssitz, für den Technologiekonzern tätig. Die Aktie legte gestern um 3,92 Prozent auf 42,79 Euro zu.

Wir berichten am Mittwoch ab 7 Uhr fortlaufend auf www.kassel-live.de und hna.de über SMA.

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