Nur wenige nahmen teil

Kommentar zur Radel-Veranstaltung in Niestetal: War nur das Wetter schuld?

Niestetal/Nieste/Staufenberg. Das Wetter hat der diesjährigen Veranstaltung "Radel mal im Niestetal" einen Strich durch die Rechnung gemacht. Kaum einer wollte mitradeln. War das Wetter der einzige Grund? Ein Kommentar von Anna Lischper. 

Radel mal im Niestetal mit Regencape: Seit fast 20 Jahren dürfen sich Radfahrer einmal im Jahr auf einer Strecke austoben, die sonst Autofahrern vorbehalten ist – neun Kilometer von Niestetal-Heiligenrode über Uschlag in Niedersachsen bis nach Nieste. In diesem Jahr ist die Veranstaltung ins Wasser gefallen. Statt Gruppen von Radfahrern nutzten nur wenige Radler die Gelegenheit der autofreien Straße .

Blickt man zurück auf die zurückliegenden Jahre, fällt allerdings auf, dass es nicht regnen muss, damit nur wenige Menschen an der Veranstaltung teilnehmen. Das belegen die HNA-Berichte der vergangenen Jahre. Auch der Service lässt nach: War die Hauptstraße in Uschlag früher von Autos leer geräumt, so schienen die Anwohner in diesem Jahr keine Rücksicht mehr darauf zu nehmen: Die Straße, die das Herzstück der Strecke bildet, war zugeparkt.

Vielleicht sollten die Veranstalter einmal überdenken, ob „Radel mal“ noch zeitgemäß und vor allem gewünscht ist. Anders als in der Stadt Kassel, wo es sich für Radwege zu demonstrieren lohnt, erschließt sich der Sinn der Aktion in von Rad- und geeigneten Feldwegen durchzogenen Landkreisen nicht. 

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