K+S-Aktie deutlich unter 19 Euro

Niestetal. Der Kurs der Aktie des Kasseler Kali- und Salzproduzenten K+S ist am Dienstag auf den tiefsten Stand seit August 2013 gefallen.

In der Spitze verloren die Titel 5,5 Prozent auf 18,38 Euro. Am Ende gingen sie kaum erholt bei 18,42 Euro aus dem Handel.

Grund ist nicht nur der gestrige Kursrutsch infolge des erneuten Einbruchs der Ölpreise, sondern auch die Branche selbst. Denn derzeit gibt es Überkapazitäten an den Weltmärkten, was auf die Kalipreise drückt. Das bekommt vor allem der kanadische Konkurrent Potash zu spüren, der bereits Kapazitäten stillgelegt und Personal abgebaut hat.

Wie berichtet, wollten die Kanadier K+S im vergangenen Jahr übernehmen. Sie boten seinerzeit 41 Euro je Aktie der Kasseler an. Der K+S-Vorstand wies dies seinerzeit als zu niedrig zurück.

Der Dax-Konzern beschäftigt weltweit gut 14.000 Mitarbeiter, davon 10.000 im Inland und davon wiederum 5000 in Nord- und Osthessen.

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