Kosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro 

Niestetal: Fahrplan für Bad-Neubau noch im Juni

Niestetal. Sieben Monate nach dem überwältigenden Ja beim Bürgerentscheid nimmt der Planungsprozess für das neue Hallenbad in Niestetal konkrete Formen an.

Andreas Siebert

Noch in diesem Monat soll der Betriebskommission der für den Bad-Neubau zuständigen Gemeindewerke ein Zeitplan für die gesamte Planungs- und Bauphase vorgelegt werden. Das erklärte Niestetals Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) am Mittwoch auf HNA-Anfrage. Angesichts der Tatsache, dass sich seit einigen Wochen die Anfragen häufen, wann das Projekt endlich gestartet werde, warb der Verwaltungschef um Verständnis für den langen Vorlauf. Nicht zuletzt wegen des arbeitsintensiven Ausschreibungsverfahrens müsse die Sache sorgfältig vorbereitet werden.

Die ersten Weichen für den Bad-Neubau, der auf einem gemeindeeigenen Grundstück an der Autobahn 7 entstehen wird, hatte noch die alte Gemeindevertretung im Januar dieses Jahres gestellt.Sie erteilte den Gemeindewerken die Zuständigkeit für das Bad. Bereits Anfang des Jahres hatte die Gemeindeverwaltung mitgeteilt, wie sie sich den Zeitplan vorgestellt.

Demnach sollte das 6,2 Millionen Euro schwere Projekt in diesem Jahr ausgeschrieben und geplant werden. 2017 könnte dann mit dem Bau begonnen werden. Auch die Jahre 2017/18 würden dem ersten Plan zufolge voraussichtlich für den Bau benötigt. Eröffnet werden könnte das Hallenbad dann 2019.

Ob dieser grobe Zeitplan noch gilt, wird allerdings erst nach der Sitzung der Betriebskommission feststehen. Offen ist auch, welche Firma das Bauprojekt im Auftrag der Gemeinde Niestetal umsetzen wird. Der Auftrag wird ausgeschrieben. Zu möglichen Favoriten äußerste sich Siebert auf Anfrage dieser Zeitung ausdrücklich nicht.

Bereits vor rund zehn Jahren hatte die Gemeinde in Sachen Bad-Neubau engen Kontakt mit der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV). Seinerzeit wurde erwogen, als Ersatz für das schon damals marode Wichtelbrunnenbad ein gemeinsames Hallenbad für die Stadt Kassel und die Gemeinde Niestetal auf dem Areal an der A7 zu bauen. Die Pläne zerschlugen sich allerdings, weil Kassel in Eigenregie ein kombiniertes Hallen- und Freibad am Auedamm errichtete.

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