Rätsel um Keime im Wasser von Niestetal

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Blick auf das Gemeindewerk in Niestetal: Hier waren Anfang Juli Keime in die Leitung gelangt, die das Wasser transportiert.

Niestetal. Das Trinkwasser im Bereich des Guts Windhausen in Niestetal ist mit Keimen belastet. Wie die Gemeinde damit nun verfährt, darauf gab es am Freitag keine Antwort.

Wie berichtet, ist das Trinkwasser im Bereich des Guts Windhausen in Niestetal mit gesundheitsschädlichen Keimen, sogenannten Enterokokken, belastet. Wie es zu der Verunreinigung gekommen ist und wie die Gemeinde damit verfährt, wurde am Freitag auf Nachfrage der HNA nicht beantwortet.

„Seitens der Gemeindewerke kann heute keine Stellungnahme abgegeben werden“, teilte Heike Pflüger von der Niestetaler Hauptverwaltung mit. Damit ist bislang ungeklärt, ob ein Zusammenhang zwischen der Belastung des Wassers in Niestetal-Heiligenrode und dem des Guts Windhausen besteht.

Gefunden wurden die Keime im Trinkwasser Anfang Juli. Ein Eingriff am Netz machte die Beprobung nötig. Infolge der Verkeimung wurde das Wassernetz gechlort. Laut Mitteilung hatten die Ergebnisse der letzten, gesetzlich vorgeschriebenen Tests am Mittwoch bestätigt, dass das Wasser keimfrei ist. Die letzte Beprobung war laut Aussage der Gemeinde eine zusätzliche, freiwillige, die über die gesetzlich vorgeschriebene hinausging. Das bestätigte auch das Gesundheitsamt Region Kassel.

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