Krise unerwartet schnell überwunden

SMA viel besser als gedacht: Prognosen wurden deutlich übertroffen

Niestetal. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA hat seine tiefe Krise unerwartet schnell überwunden und die jüngste Jahresprognose deutlich übertroffen.

Der Artikel wurde aktualisiert um 18.20 Uhr.

Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um fast 25 Prozent auf eine Milliarde Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) liegt bei 30 bis 33 Millionen Euro. Wie berichtet, waren zuletzt ein Umsatz von 925 bis 975 Mio. Euro sowie ein Ebit von zehn bis 30 Mio. Euro angepeilt worden. Zur Erinnerung: 2014 schlug beim Ebit ein Minus von fast 165 Millionen Euro zu Buche.

„SMA ist 2015 früher als erwartet in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wir haben die Marktführerschaft weiter ausgebaut und vereinen rund 20 Prozent der Nachfrage auf uns“, sagte Vorstandsprecher Pierre-Pascal Urbon. Den groß angelegten, sozialverträglichen Personalabbau bezeichnet er als nahezu abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Vollzeitstellen im Inland um 1216 auf 2253. Im Ausland verringerte sie sich um 334 auf 1257.

Das Unternehmen ist trotz hoher Restrukturierungskosten nach wie vor kerngesund. Die Barreserven belaufen sich auf etwa 280 Millionen Euro.

SMA stellt Wechselrichter in allen Größen her, die in Solarzellen gewonnenen Gleich- in netztauglichen Wechselstrom wandeln. Die Niestetaler gelten als die globalen Technologieführer. Sie punkten derzeit mit einer neuen Richtergeneration, die kompakter und damit in der Herstellung deutlich preiswerter ist. Außerdem produzieren die Elektronikprofis kombinierte Kraftwerke für entlegene Regionen sowie Bahntechnik.

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