Veraltete Pläne sorgten für Verwirrung

Verkeimtes Wasser bei Gut Windhausen: Ventil war Ursache 

+

Niestetal. Die Ursache für die bereits behobene Verunreinigung des Trinkwassers im Bereich Gut Windhausen bei Niestetal-Heiligenrode ist geklärt.

Ein Ventil, dass die Be- und Entlüftung der Wasserleitung regelt, war defekt. Das teilte Claus Mattersberger jetzt mit, der in der Gemeinde Niestetal für die Wasserversorgung zuständig ist. „Das Ventil war an einem Schacht angebracht, welcher sich mit verkeimtem Regenwasser gefüllt hatte.“ Wie berichtet, war im August die fäkale Verunreinigung des Wassers entdeckt worden. Als Ursache kam zunächst eine Förderpumpe am Hochbehälter in Frage. Sie war jedoch nicht die Quelle der Verunreinigung. Die lange Suche nach der Ursache für die Keime im Wasser lag laut Mattersberger an veralteten Plänen des Leitungsnetzes aus den 60er-Jahren. „Das defekte Ventil war in den Bestandsplänen nicht verzeichnet“, so der Ingenieur. „Es sorgt dafür, im Wasser gesammelte Luftblasen abzulassen.“

Anders als im Bereich Gut Windhausen konnte die Ursache für die Verunreinigung des Wassers in Heiligenrode nicht gefunden werden. Diese wiederum war Anfang Juli festgestellt worden.

Lesen Sie auch:

Belastung des Trinkwassers: Keime geben weiterhin Rätsel auf

Keime im Trinkwasser von Gut Windhausen: Förderpumpe wohl Ursache

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.