OB-Frage in Kassel: Vizelandrätin Susanne Selbert (SPD) hält sich bedeckt

Susanne Selbert Foto: Schachtschneider

Kreis Kassel. Vizelandrätin Susanne Selbert hat sich am Montag gegenüber der HNA erstmals zu Spekulationen geäußert, wonach sie als Kandidatin für die Nachfolge von Bertram Hilgen (beide SPD) als Oberbürgermeister von Kassel gehandelt wird.

„An einer Spekulation über die Entscheidung der Kasseler SPD beteilige ich mich nicht“, sagte die 55-jährige Politikerin auf Anfrage dieser Zeitung.

Ob und wer potenziell einmal Hilgens Nachfolger werde, darüber entschieden die Wähler im Jahr 2017. „Meines Wissens wird die SPD in der Stadt Kassel nach der Sommerpause über die Frage der Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahl entscheiden“, sagte Selbert.

Wie berichtet, wird die Juristin, die seit 2009 als Erste Kreisbeigeordnete fungiert, als mögliche OB-Kandidatin für den Fall gehandelt, dass der seit 2005 amtierende Hilgen nicht noch einmal antritt. Hilgen hatte angekündigt, seine Entscheidung über eine neuerliche Kandidatur auch vom Ergebnis der Kasseler SPD bei der Kommunalwahl abhängig zu machen.

Bei der Wahl am 6. März hatten die Genossen mit 29,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis nach dem Krieg erzielt.

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