Ortsdurchfahrt Vollmarshausen wird erst 2017 saniert

Blick auf die Kasseler Straße (K8) nach Süden in Richtung Ortskern Vollmarshausen: Von hier bis zur Sellestraße im Bildhintergrund beginnt 2017 die Straßensanierung. Der Fahrenbach ist in diesem Bereich komplett von der Kreisstraße überbaut. Im Bildvordergrund tritt der Fahrenbach aus der Untertunnelung aus, von hier aus fließt er weiter in Richtung Ochshausen nach Norden. Foto:  Naumann

Lohfelden. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Vollmarshausen (Kasseler Straße, K8) verzögert sich um etwa ein halbes Jahr. Wohl erst im Frühjahr 2017 werden die Bagger rollen.

Ursprünglich hätten jetzt schon im August die Straßenbauarbeiten im Ortskern beginnen sollen.

„Weil es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Lohfelden und dem Landkreis Kassel und zudem um ein schwieriges Bauvorhaben handelt, ist der Planungsaufwand entsprechend hoch“, sagt Thomas Ackermann vom Bauamt Lohfelden. Auch seien wegen der Kommunalwahlen im März und der damit verbundenen Neubildung der politischen Gremien viele Planungsentscheidungen durch die Ausschüsse erst später gefallen. „Aktuell liegt der Förderantrag Hessen Mobil zur Prüfung vor“, sagt Ackermann. „Ist der genehmigt, kann im Herbst die Ausschreibung starten.“

Gebaut werde in insgesamt drei Abschnitten. „Der erste Bauabschnitt gliedert sich wiederum in die Abschnitte 1a und 1b“, sagt Ackermann. „Abschnitt 1a reicht von der Einmündung Sellestraße bis hin zur Firma Ewald nahe der Einmündung zur Kurt-Schumacher-Straße.“ Dieser Abschnitt werde unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt als erstes in Angriff genommen. „Die Arbeiten dort sind besonders schwierig, weil dort der Fahrenbach von der Sellestraße bis zur Straße Graben komplett von der K8 überbaut ist“, sagt Ackermann.

Im Prinzip sei der ganze Straßenverlauf in diesem 250 Meter langen Teilstück eine einzige sanierungsbedürftige Brücke. Der Abschnitt 1b reicht von der Kurt-Schumacher Straße bis zum Netto-Markt nahe der Einmündung zur Straße Im Wiesengrund, der zweite Bauabschnitt vom Netto-Markt bis zur Berliner Straße.

Auch diese Bauabschnitte sollen noch 2017 fertiggestellt werden. „Vollsperrungen wird es wohl auch dort geben“, sagt Ackermann. Anlieger könnten weiterhin via Schotterpiste ihre Wohnhäuser erreichen, sämtlicher Durchgangsverkehr jedoch werde umgeleitet. Die Umleitungsstrecken seien noch nicht klar.

Infrage kommen die Vollmarshäuser Straße, dann die Lange Straße oder die Hauptstraße wieder auf die K 8. Erst 2018 werde mit dem dritten und letzten Bauabschnitt von der Berliner Straße bis nach Ochshausen (Eschweger Straße) begonnen.

1,4 Mio. Euro Kosten

Nach Angaben des Landkreises belaufen sich die Kosten für alle drei Bauabschnitte auf etwa 1,4 Millionen Euro. „Kommt der Förderantrag der Gemeinde Lohfelden durch, werden 70 Prozent vom Land übernommen“, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn.

Bei der Sanierung werden auch Teile der Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Gehwege komplett erneuert. „Dazu wird die Gemeinde Lohfelden noch zu einer Anwohnerversammlung einladen, in der die Pläne vorgestellt werden“, sagt Ackermann.

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