Polizei warnt vor Enkeltrick- und Schockanrufen in der Region

Kreis Kassel. Bei der Kasseler Polizei sind seit Donnerstag bereits 13 Strafanzeigen wegen sogenannter Schockanrufe und Enkeltrickversuche eingegangen.

In bisher neun der Polizei bekannten Fällen täuschten die Anrufer bei Opfern in Kassel, Calden, Immenhausen und Helsa kurzfristige finanzielle Engpässe vor. Der Anrufer beziehungsweise die Anruferin gab sich stets als Verwandter aus und täuschte die Angerufenen mit geschickter Gesprächsführung über seine wahre Identität. Zu einer Geldübergabe kam es in diesen Fällen dennoch nicht.

Die Schockanrufe bei insgesamt vier der Polizei bekannten Fälle in Kassel, Baunatal, Lohfelden und Zierenberg gingen alle bei polnisch sprechenden Bürgern ein. Dabei gab sich der Anrufer als Herr Novak von der Polizei aus und sprach in polnischer Sprache von einem schweren Unfall, den ein Angehöriger der Angerufenen zu verantworten haben soll. Damit die angeblichen Unfallopfer versorgt werden könnten, forderte der falsche Polizist Geldsummen von 45 000 oder 50 000 Euro. Dabei kam es in keinem der Fälle zu einer Übergabe.

Die Polizei bittet darum, sie bei verdächtigen Anrufen unter der Notrufnummer 110 zu informieren. Wer Opfer geworden ist, soll sich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

Rubriklistenbild: © dpa

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