SMA-Logistikhalle im Güterverkehrszentrum geht in Betrieb

Gigantische Halle: 45.000 Quadratmeter groß ist das Lager im Fuldabrücker Teil des Güterverkehrszentrums. Von dem Logistikzentrum an der Autobahn 7 aus werden die Produktionsstätten von SMA in Niestetal und Kassel und bald auch das neue Servicecenter im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg mit Teilen versorgt. Fotos: SMA/nh

Fuldabrück/Niestetal. Halle der Superlative: Auf 45.000 Quadratmetern Lager- und 2000 Quadratmetern Büroflächen - mehr als sechs Fußballplätze - hält SMA im Güterverkehrszentrum (GVZ) in Fuldabrück künftig Bauteile bereit, die für die Herstellung seiner Wechselrichter benötigt werden.

Außerdem werden in der Halle, die von dem weltweit agierenden Immobilienentwickler Gazeley errichtet wurde, Ersatzteile vorgehalten. Diese werden in dem neuen Servicecenter von SMA benötigt, das Anfang Mai im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg in Betrieb genommen wird.

Von dem Logistikzentrum, in dem 200 SMA-Beschäftigte arbeiten werden, verspricht sich der Weltmarktführer bei Wechselrichtern eine „noch schnellere und flexiblere Materialversorgung“.

Geht im Mai in Betrieb: In dem neuen Servicecenter des Solartechnikherstellers SMA am Sandershäuser Berg unweit der A 7 werden die Wechselrichter gewartet.

Bindeglied und Transportweg zwischen dem Großlager und den Produktionsstätten ist die Autobahn 7. Durch die neuen Bedingungen sei man in der Lage, „innerhalb kürzester Zeit auf jede Materialanforderung zu reagieren“, sagt Arnim Lohse, bei SMA für die Logistik zuständig.

Mit dem Einzug in die riesige Halle im Fuldabrücker Teil des GVZ werden nach Angaben des Unternehmens mehrere kleinere Lager zusammengelegt. Als Hersteller von Wechselrichtern, den Herzstücken von Fotovoltaikanlagen, setzt SMA auch bei seinem neuen Logistikzentrum auf die Energie der Sonne.

Auf dem Flachdach der in abgestuften Blautönen gehaltenen Halle wird nach Auskunft des Unternehmens eine der größten Fotovoltaikanlagen in der Region installiert. Sie verfügt über eine Leistung von 2,2 Megawatt.

Auch für den Immobilienentwickler Gazeley bedeutet das Logistikzentrum nicht zuletzt wegen der Fotovoltaikanlage eine besondere Herausforderung.

Die Halle, die an SMA vermietet wurde, ist die bislang größte, die das Unternehmen im GVZ verwirklicht. Zu den Kosten des Bauprojekts macht Gazeley nur ungefähre Angaben: Man spricht von einer Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich. Das zehn Hektar große Grundstück hatte der Zweckverband Raum Kassel bereits vor vier Jahren an Gazeley verkauft. Ursprünglich war vorgesehen, dort drei Hallen für verschiedene Nutzer zu errichten. HINTERGRUND

wegmitdenKoetern
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Dann sucht schon mal einen Nachmieter. SMA wird es bald nicht mehr geben, wie viele andere Unternehmen aus der abgewirtschafteten Solarindustrie!

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