Musikalische Neujahrsbegrüßung: Schauenburg - ein Stück lockerer

Beifall für die Akteure: Für den musikalischen Rahmen sorgten wieder Ensembles des Heeresmusikkorps Kassel (kleines Foto). Der neue Leiter der Truppe, Hauptmann Terhardt (großes Bild, ganz rechts) zeigte viel Freude an den Auftritten im Elgerhaus. 400 Gäste erlebten einen Abend nach neuem Konzept. Fotos: Kühling

Schauenburg. „Schauenburg liegt ja nun mittendrin in Europa. Man könnte sagen, es ist das Herz von Europa." Mit diesen Sätzen hatte Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) die rund 400 Zuhörer der Neujahrsbegrüßung im Elgerhaus gleich auf ihrer Seite.

Die Rathauschefin erntete für ihren Bogen von der großen Politik bis hin zu kommunalen Themen wie Straßensanierung und Gewerbegebiete jedenfalls ordentlich Beifall und allerhand freundliche Lacher.

Ein Stück lockerer als in früheren Jahren kam die Veranstaltung am Dienstag daher. Nicht nur, weil die Türen zum Foyer den ganzen Abend hindurch geöffnet blieben und das Blumenhaus Göllner mit frühlingshaftem Schmuck für Farbakzente sorgte. Der Verein Fibak half kräftig bei der Organisation, die Theatergruppe Thema 90 Martinhagen steuerte einen Sketch bei. Nicole und Holger Philippi zeigten den ganz normalen Wahnsinn beim Telefonieren mit einer Computer-Hotline.

Die feste Größe beim Schauenburger Empfang bleibt das Heeresmusikkorps Kassel. Blechbläser- und Klarinetten-Ensemble passten traditionell gut ins Programm. Von der Filmmusik für „Star Wars“ und „James Bond“ über die träumerische Schlittenfahrt „Drei Nüsse für Aschenputtel“ bis zum „Jäger aus Kurpfalz“ gab es Kompositionen zum Genießen. Der neue Chef der Heeresmusiker, Hauptmann Tobias Terhardt, war im Publikum sitzend, mitwippend und mitklatschend jedenfalls bei bester Laune. Schon am 1. März kehrt die Truppe zurück nach Schauenburg: Dann gibt es am Abend ein Konzert in der Breitenbacher Kirche. Die Uhrzeit steht laut Moderator Andreas Alschinger - „irgendwann zwischen 18 und 22 Uhr“ - noch nicht genau fest.

Zurück zu den Worten der Bürgermeisterin: Viel Lob gab es für die Arbeit rund um die Flüchtlingsunterkunft in Elmshagen. Der Landkreis nehme der Gemeinde viel Arbeit ab. „Sie organisieren das super“, sagte Gimmler in Richtung von Vizelandrätin Susanne Selbert (SPD). Hinzu komme ein äußerst aktiver Unterstützerkreis. „Wir haben in Elmshagen eine Unterkunft, wie sie im Buche steht.“

Gesammelt wurde wieder für den guten Zweck: 516 Euro kamen am Abend für das Kuratorium für Behinderte zusammen.

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