Keine Freizeitangebote für Jugendliche in Schauenburg mehr

Treffpunkt Tischtennisplatte: Das reicht aber für eine gute Jugendarbeit häufig nicht aus. Die Gemeinde Schauenburg sucht nach Räumen für regelmäßige Angebote. Das Foto stammt aus einem Ort in Niederbayern. Archivfoto: dpa

Schauenburg. Die Jugendarbeit in Schauenburg steht still. „Es fehlt an Platz“, sagt die Leiterin der Jugendarbeit in Schauenburg, Martina Kopke.

Derzeit gibt es keine Räumlichkeiten, um ein regelmäßiges Angebot für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren zu etablieren. Aus diesem Grund gibt es auch keine Aktionen, die Mitarbeiter der Gemeinde gern planen würden. „Natürlich fragen wir auch bei Vereinen an, ob es die Möglichkeit gibt, Räume zu nutzen, doch das ist eine Ausnahme“, sagt Kopke weiter. Dabei ist der Bedarf hoch. „Bei einer Jugenddisco, die wir im Savoy veranstaltet hatten, waren 100 Kinder dabei“, sagt die Leiterin. Auch seien bis zu 60 Ehrenamtliche engagiert. Vor allem für die Ferienangebote, die regelmäßig veranstaltet werden.

Leitet die Jugendarbeit in Schauenburg: Martina Kopke.

Die Suche nach eigenen Räumen gestaltet sich schwierig. „Wir haben in der Gemeinde wenig Leerstand. Dennoch sind wir auf der Suche nach Räumen, in denen sich die Kinder auch wohlfühlen können“, sagt Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) auf HNA-Anfrage. Auf der letzten Sitzung im Gemeindeparlament wurde von der SPD-Fraktion ein neuer Antrag gestellt, der die Suche nach neuen Räumen in Gang setzen will. „Die Suche läuft nicht erst seit dem Antrag. Wir sind mit verschiedenen Vermietern im Gespräch“, sagt die Bürgermeisterin weiter.

Aktuell gibt es im Ortsteil Breitenbach im Dorfgemeinschaftshaus zwei Kellerräume, die allerdings für die Kinderclubs genutzt werden. Ein weiterer Raum von 12 Quadratmetern ohne Toilette in Elmshagen wird von der Kinderfeuerwehr belegt.

In zwei Ortsteilen

Gesucht werden Räume in den Ortsteilen Elgershausen oder Hoof. „Dort erreichen wir die meisten Jugendlichen“, sagt Martina Kopke. „Wir sind überzeugt davon, dass ein regelmäßiges Angebot gut angenommen wird“, fügt sie hinzu. Bis zum Sommer hofft die Mitarbeiterin der Gemeinde, dass neue Räume gefunden werden.

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