Schützen- und Heimatfest in Elgershausen: Spektakulärer Umzug

Mit Degen und Hut: Die Mitglieder der Elgershäuser Schnuddelecke kamen als Musketiere daher. Fotos: Dilling

Schauenburg. Die Fleißigen haben manchmal auch Glück: Trotz des Schauerwetters am Sonntag kamen die Teilnehmer des Umzugs zum Schützen- und Heimatfest in Elgershausen beim Marsch durch die von vielen Schaulustigen gesäumten Straßen fast alle trocken zu ihrem Ziel am Festplatz.

Nur die letzten Gruppen wurden noch von einem Regenguss überrascht. 34 Gruppen und Wagen präsentierten einen bunten, fantasievollen Mummenschanz mit aufwendigen Kostümen und Dekorationen.

Die Mitglieder der „Schnuddelecke“ kamen als blau gekleidete Musketiere mit Degen daher. Die Frauen hatten ihre langen Messer züchtig unter dem Rock im Strumpfband versteckt.

Die „Bachjungs“ fletschten als grässlich entstellte Vampire die blutbesudelten Zähne. Die Tennisspielgemeinschaft (TG) Schauenburg schwärmte in Anspielung auf den jüngsten Finanzskandal um Steueroasen „Oh, wie schön ist Panama“. Und die gut aufgelegten Turner der TSG Elgershausen unterhielten das Straßenpublikum mit Saltos am laufenden Band.

Heiße Beats gegen die Kälte

Die kalte Witterung setzte dem vom Förderverein der Leichenbrüderschaft Elgershausen, einer jahrhundertealten Sterbekasse, organisierten dreitägigen Fest vor allem am Samstag zu. Das Festzelt füllte sich erst spätabends so richtig und auch die heißen Beats der Band „Jukebox Sixx“ konnten die Kälte nicht so richtig vertreiben.

Am Sonntag besorgte der Festausschuss kurzfristig einen leistungsstarken Heizstrahler, sodass es mollig warm im Zelt wurde. Es seien nicht so viele Besucher wie vergangenes Jahr gekommen, in Anbetracht des Wetters sei man aber zufrieden, sagte der Vereinsvorsitzende Michael Weigel.

Wie immer gab es beim Fest Schießwettbewerbe: Tomo Kotaska wurde Schützenkönig, Vitus Nusser und Sven Wille erster und zweiter Ritter.

Vereine am Start

Das Schießen der Vereine entschieden die Waldjugend, die Damen des DRK-Ortsvereins und die Waldhornbläser für sich. Am Pfingstmontag ging das Fest mit einem Showprogramm, Livemusik, einem Preisschießen und der Auslosung der Tombola zu Ende.

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