Schlafstörungen: So schlafen Sie endlich wieder durch

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Schlafstörungen ade: Mit kleinen Handgriffen verwandeln Sie Ihr Schlafzimmer in eine gemütliche Ruheoase.

Schäfchen zählen, hilft bei Ihnen schon lange nicht mehr: Sie leiden unter Schlafstörungen und finden nachts einfach keine Ruhe? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dank kleiner Veränderungen wieder gut schlafen – und endlich die Erholung bekommen, die Sie brauchen.

Ihr Schlafzimmer als ruhiger Rückzugsort

Damit Sie nachts zur Ruhe kommen, brauchen Sie beim Zubettgehen das passende Umfeld. Das fängt bereits bei der richtigen Zimmerwahl an: Ihr Schlafraum sollte eine gemütliche Ruheoase sein – kein Arbeitszimmer oder Abstellraum.

Verbannen Sie Schreibtisch und PC aus dem Schlafzimmer. So denken Sie beim Einschlafen nicht daran, was Sie noch alles erledigen müssen. Auch flimmernde Geräte oder Lärmquellen wie tickende Uhren lösen Schlafstörungen aus. Deshalb haben diese neben Ihrem Bett nichts verloren.

Wohlfühlen dank kleiner Veränderungen

Machen Sie Ihr Schlafzimmer zur Wohlfühloase – mit nur wenigen Handgriffen. Damit Sie gut schlafen, brauchen Sie um sich herum Ordnung. Lassen Sie Ihre Kleidung in einem Schrank mit großen Schiebetüren oder dekorativen Körben verschwinden. In einem Nachttisch verstauen Sie Kleinigkeiten wie Taschentücher, Ohrstöpsel oder Schlafmaske.

Sorgen Sie zusätzlich mit kleinen Extras für Wohlfühlatmosphäre:

  • Verzichten Sie auf grelle Farben im Schlafzimmer. Entscheiden Sie sich stattdessen für Möbel aus natürlichen Materialien. Wände in gedeckten Farben wirken beruhigend.
  • Hängen Sie eine Lichterkette auf oder installieren Sie eine Hintergrundbeleuchtung an Ihrem Bett. Unterschiedliche Lichtquellen und Dimmer sorgen für entspannte Atmosphäre.
  • Legen Sie einen schönen Teppich vor Ihr Bett. Er macht den Raum gemütlich und sorgt für warme Füße beim Aufstehen.
  • Dekorieren Sie den Raum mit Kerzen, Bildern und ausgewählten Lieblingsaccessoires. Wichtig dabei: Übertreiben Sie es nicht, sonst wirkt der Raum überladen.

Schlafstörungen ade: Gut gebettet ins Schlummerland

Ein altes Sprichwort besagt: „Wie man sich bettet, so liegt man“. Entscheiden Sie sich deshalb für ein Bett mit einem stabilen Lattenrost und gemütlichen Rahmen, der zur Größe Ihres Zimmers passt. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Zimmer, desto weniger Platz sollten Rahmen und Kopfteil wegnehmen.

Nicht nur das richtige Bett, sondern auch die ideale Position wirken sich positiv auf Ihre Schlafstörungen aus. Hier ist Ausprobieren gefragt: Testen Sie das Bett an verschiedenen Stellen, um den perfekten Platz zu finden. Tipp: Breiten Sie anstelle des Betts eine Decke auf dem Boden aus. So müssen Sie keine schweren Möbel verrücken.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Matratze. Egal, ob hart oder weich, Federkern oder Hartschaum: Lassen Sie sich am besten vom Fachmann beraten. Die optimale Matratze gibt in der Hüft- und Schulterregion stärker nach, sodass Ihre Wirbelsäule gerade liegt. So verhindern Sie, dass Ihre Bandscheiben ungleichmäßig zusammengedrückt werden.

Alltagsstress herunterfahren

Lassen Sie den Tag langsam ausklingen und fahren Sie herunter. Dazu gehört, alle elektronischen Geräte abzuschalten – zum Beispiel Handy, Laptop, Tablet oder Fernseher. Feste Rituale, wie ein kurzer Abendspaziergang, beruhigende Musik oder Meditieren, helfen gegen Schlafstörungen.

Sprühen Sie jetzt noch Lavendelduft auf Ihr Kopfkissen und schließen Sie die Augen. Die Pflanze wirkt beruhigend und schon bald befinden Sie sich tief und fest im Schlummerland.

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