Er war einem Reh auf der Straße ausgewichen

24-Jähriger wurde bei Wattenbach schwer verletzt

Söhrewald/Helsa. Ein 24-jähriger Autofahrer aus Guxhagen hat sich auf der Söhre-Hochwaldstraße schwer verletzt, als er einem Reh ausgewichen ist. 

Der Mann war gegen 6 Uhr zwischen Söhrewald-Wattenbach und Helsa/St. Ottilien unterwegs. 

In einer Rechtskurve habe ein Reh auf der Fahrbahn gestanden, er sei nach links ausgewichen und habe die Kontrolle über sein Auto verloren, berichtete der Schwerverletzte nach dem Unfall - noch bevor ihn die Freiwillige Feuerwehr Söhrewald aus seinem Auto gerettet hatte, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Gemeindebrandinspektor Sascha Krah berichtet auf HNA-Anfrage, dass 35 Feuerwehrleute vor Ort waren. Weil in den frühen Morgenstunden viele Freiwillige bereits auf dem Weg zur Arbeit seien, wurde Vollalarm in allen drei Ortsteilen ausgelöst. Der 24-Jährige hatte einen Flutgraben am Fahrbahnrand durchquert und war schließlich etwa 20 Meter weiter in einen Wasserdurchlass gestoßen. An diesem hochkatapultiert, berührte das Auto nach etwa fünf Metern die Oberkante der dortigen Leitplanke und landet dahinter quer im Straßengraben, so die Polizei. Um den in seinem Auto eingeklemmten Mann zu bergen, hatten die Feuerwehrleute mit einem hydraulischen Rettungsgerät die Tür ausbauen müssen, so Krah. 

Neben der Feuerwehr waren ein Notarzt aus Hessisch Lichtenau sowie ein Rettungswagen aus Lohfelden vor Ort. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Das Reh blieb unverletzt und verschwand unmittelbar nach dem Vorfall im Wald.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden an der Leitplanke, der auf 4.000 Euro geschätzt wird, der Schaden am Auto wird auf 12.000 Euro beziffert.

Rubriklistenbild: © Foto: picture alliance / dpa

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