Fuß- und Radweg zwischen Weimar und Heckershausen: Konstruktion der Ahne-Brücke montiert

Stahlträger ersetzen Holzbalken

Zentimetergenau: Die neue Metallkonstruktion der Ahne-Brücke im Verlauf des Fuß- und Radweges zwischen Weimar und Heckershausen wird per Kran auf die alten Widerlager gesetzt. Im Vordergrund Sergei Frai sowie hinten Bodo (links) und Dennis Gerland von der Metallbaufirma Bolte & Gerland aus Hümme. Foto: Schräer

Ahnatal. Mit dieser Stahlkonstruktion sieht sich die Gemeinde Ahnatal auf der sicheren Seite. Gestern wurde das Gerüst der neuen Brücke über die Ahne an seine Position gebracht. Es ersetzt im Verlauf des Fuß- und Radwegs entlang der Kreisstraße zwischen Weimar und Heckershausen das alte Bauwerk aus Holz, das Mitte März zusammengebrochen war.

Vor fünf Monaten hatte ein morscher Balken unter der Last eines Mini-Schleppers nachgegeben, mit dem ein Mitarbeiter des Bauhofs den schneebedeckten Weg abstreute. Beim Sturz in den Bach war der Mann leicht verletzt worden.

Bis Fußgänger und Radfahrer die Verbindung wieder komplett nutzen können, vergehen noch einige Tage. „Voraussichtlich Ende nächster Woche wird die Brücke freigegeben“, sagt Dirk Riedl von der Gemeindeverwaltung.

Gestern hob ein 60-Tonnen-Autokran die 6,7 Meter lange und 2,5 Meter breite Konstruktion aus vollverzinkten und lackierten Stahlträgern auf die alten Widerlager. Anschließend verankerten Bodo und Dennis Gerland sowie Alexander Bran und Sergei Frai von der Stahlbaufirma Bolte & Gerland aus Hümme die Brücke. Anfang kommender Woche werden die seitlichen Metallgeländer und die Profilbretter aus Bongossi-Holz montiert. Der Holzbelag wiege noch einmal eine Tonne, sagt Bodo Gerland.

Die neue Brücke sei so aufgebaut, dass keine Staunässe entstehe. Feuchtigkeit werde abgeleitet, könne also keine Schäden verursachen wie bei der alten Konstruktion, sagt Planer Arndt Oesten. Die neue Brücke aus Stahl und Holz kostet die Gemeinde kalkulierte 32 000 Euro. (mic)

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