Baustelle Parkstraße: Noch Grundstücke in Vellmar zu haben

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Die vier Chefs des Bauprojekts: Grubau-Geschäftsführer Reinhold Bauch (von links), Christian Bauch und Karsten Kimpel (Bauch und Kimpel Immobilien) sowie Bauleiter Wolfgang Harle auf einem der künftigen Balkone des Mehrfamilienhauses, dessen Errichtung am weitesten fortgeschritten ist. Dahinter sind der Zwillingsbau und die Sportanlage Vellmar zu sehen. 

Vellmar. Der große, weithin sichtbare Kran zwischen Parkstraße und Festplatz ist zum inoffiziellen Wahrzeichen für den Bauboom in Vellmar geworden.

Doch wohl noch vor Weihnachten – so schätzt Christian Bauch von der Firma Bauch und Kimpel Immobilien – wird das Stahlgerüst abgebaut, weil es nicht mehr gebraucht wird. Denn die Hochbauarbeiten an den zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 22 kleineren und großen Eigentumswohnungen kommen gut voran. In rund einem Jahr könnten die Bewohner, ältere Menschen wie auch junge Familien, einziehen. Wer jetzt noch nachfragt, ist zu spät dran. Alle Wohnungen seien bereits vergeben, sagt Bauch. Dennoch gebe es immer noch Anfragen, bestätigt Astrid Kneuer von der Stadt Vellmar.

Es ist Halbzeit

Jetzt feierte der Investor, die Firma Grubau Massivhaus, mit den künftigen Eigentümern und Anwohnern der Parkstraße ein Baustellenfest. Auch Bürgermeister Manfred Ludewig, der das Bauprojekt begrüßt, feierte mit. Es ist Halbzeit: Vergangenes Jahr begann die Erschließung des Geländes hinter dem Lärmschutzwall der B 7, in Kürze ist der Rohbau der beiden Mehrfamilienhäusern fertig. Nächste Etappe wird die Vermarktung der Grundstücke für den Bau von bis zu rund einem Dutzend Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Doppelhäusern sein. Sie soll laut Bauch diese Woche beginnen. Das Gesamtinvestitionsvolumen an der Parkstraße beläuft sich nach Angaben von Reinhold Bauch, Geschäftsführer der Grubau, auf über zehn Millionen Euro. Übernächstes Jahr soll das Baugebiet dann vollständig bebaut sein.

In die Mehrfamilienhäuser hätten sich sowohl Familien von außerhalb Vellmars wie auch ältere Menschen, denen das eigene Haus zu groß geworden sei, eingekauft, berichtet Christian Bauch. Alle Wohnungen seien seniorengerecht. Es gibt zwar helle, großzügige Treppenhäuser, doch wer nicht mehr gut zu Fuß ist, kann den Aufzug benutzen. Der Fernblick in die Söhre kostet – je nach Wohnungsgröße – 160.000 bis 300.000 Euro. Die Heizung wird mit Erdgas betrieben. Zur Unterstützung der Wärmeversorgung werden auf den Flachdächern Sonnenkollektoren aufgeständert.

Wenn der Kran erst abgebaut sei, so sagt Christian Bauch, werde es für Anwohner auch ruhiger, da die Baufahrzeuge dann nicht mehr die gesamte Länge der Parkstraße befahren müssten.

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