Preisverleihung im Dezember

Blumenschmuckwettbewerb: Jury begutachtete Gärten in Vellmar

+
Stolzer Gartenbesitzer: Werner Damm (links) ließ seinen Garten an der Kieler Straße im Rahmen des Vellmarer Blumenschmuckwettbewerbs von der Jury beurteilen – bestehend aus Renate Braun, Gudrun Bärwolf, Norbert Röhre, Dieter Döring, Bernd Beier, Manfred Stieglitz und Eberhard Walther (von links).

Vellmar. Rund 40 Hobbygärtner nehmen in diesem Jahr am Vellmarer Blumenschmuckwettbewerb teil. Jetzt war die Jury in der Stadt unterwegs.

„Meine Frau schimpft immer: ‚Dieses verdammte Grünzeug.‘“ Dieter Grau steht am Zaun seines Gartens an der Kieler Straße in Vellmar-West und lacht. So ganz ernstgemeint ist das Fluchen seiner Frau offensichtlich nicht: Dass Traude Grau die Pflege ihrer pink blühenden Geranien am Balkon und der bunten Beete zwar etwas Mühe, vor allem aber Freude bereitet, sieht man ihrem Garten nämlich sofort an. Anerkennende Blicke, lobende Worte und viele Punkte erntete das Ehepaar jetzt ein weiteres Mal von der Jury des Vellmarer Blumenschmuckwettbewerbs.

Etwa 40 Hobbygärtner hatten sich zum 27. Blumenschmuckwettbewerb angemeldet, dessen Preisverleihung voraussichtlich im Dezember stattfinden wird. „Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr wieder viele Menschen aus Vellmar daran beteiligen. Es könnten aber gern noch mehr werden. Schließlich profitiert das gesamte Stadtbild von gepflegten Gärten und Balkonen“, sagte Vanessa Bischoff von der Stadt Vellmar, die den Wettbewerb organisiert.

Unter Jury-Vorsitz von Eberhard Walther vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen waren jeweils drei Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Obervellmar sowie des Gartenbauvereins Niedervellmar 1951 zwei Tage lang im Rahmen der Sommerbegehung mit einem Bus in ganz Vellmar unterwegs, um den Fenster- und Balkonblumenschmuck sowie unter anderem die begrünten Fassaden von Ein- beziehungsweise Mehrfamilienhäusern zu bewerten. Renate Braun, Gudrun Bärwolf, Bernd Beier, Dieter Döring, Norbert Röhre und Manfred Stieglitz beurteilten unter anderem die Harmonie der Pflanzen in Farbe und Form, deren Wachstum, Blütenreichtum und zum Beispiel Pflegezustand. Begleitet wurden sie dabei von Peter Habermann, der die Objekte für die spätere Bilderschau fotografierte.

„Wir befinden uns in einem suboptimalen Gartenjahr. Auf den trockenen Frühlingsbeginn folgten sehr häufige Niederschläge. Das wirkt sich auf die Gärten aus, was sich zum Beispiel bei den Rosen zeigt. Die Blüten wirken eher blass und stumpf, die Blätter sind braun. Außerdem sind die Pflanzen anfälliger für Pilzerkrankungen wie Rußtau“, erläuterte Eberhard Walther, der die erschwerten Bedingungen bei der Bewertung zu berücksichtigen wusste.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.