Möglicherweise Betrieb ab Kindergartenjahr 2017/2018

Weg frei für neuen Kindergarten in Vellmar auf dem Kleinfeld-Sportplatz

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Neubau hinter der Kulturhalle: Das Kleinfeld-Sportgelände soll bis nächstes Jahr einem neuen Kindergartengebäude weichen.

Vellmar. Junge Familien können sich freuen: Die Vellmarer Stadtverordneten haben während ihrer Sitzung am Montag im Bürgersaal Vellmar-West den Weg für den Bau eines weiteren Kindergartens frei gemacht.

Das Gremium beschloss einstimmig, die neue Einrichtung auf dem 3000 Quadratmeter großen Kleinfeld-Sportgelände in Niedervellmar zu errichten.

Das Kleinfeld wurde bisher für Ballspiele genutzt. Es soll abgebrochen werden. Der neue Kindergarten mit vier Gruppenräumen und einem möglichen Krippenraum in einem zweiten Bauabschnitt könnte zum Auftakt des Kindergartenjahres 2017 / 2018 in Betrieb gehen.

Die Stadt reagiert damit auf die seit Herbst vergangenen Jahres stark gestiegene Nachfrage nach Kita- und Betreuungsplätzen für unter Dreijährige. Diese hat sich – bedingt durch den Zuzug junger Familien – mehr als verdoppelt. Bis die neue Einrichtung fertig ist, müssen sich die Eltern allerdings mit einem Provisorium abfinden: Im Lauf des Augusts werden auf dem Festplatz und auf dem Gelände der Rollschuhbahn in Vellmar-West von der Gemeinde angemietete Raum-Container für vier Gruppen mit bis zu 72 Kindern sowie zwei Krippen für insgesamt 20 Kinder aufgestellt.

Der Bau des Kindergartens wird auf 2,7 Millionen Euro veranschlagt. 1,3 Millionen Euro finanziert die Stadt aus den Bundesmitteln des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP). Die restlichen 1,4 Millionen Euro müssen im Haushalt 2017 erwirtschaftet werden. Das Kleinfeld muss zunächst abgerissen werden. Die Stadt plant dann, den Kindergarten in einer Modul- oder Hohlbauweise zu errichten, um das Projekt möglichst schnell abzuschließen.

Die Stadtverordneten beschlossen außerdem, einen Teil der Lüftungsanlage in der Mehrzweckhalle Frommershausen zu erneuern und weitere 300 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm dafür einzusetzen. Die Heizungsanlage in der Mehrzweckhalle soll in diesem Sommer erneuert werden.

Bei der Planung wurde festgestellt, dass die 34 Jahre alte Lüftungsanlage nicht mehr den nötigen Luftaustausch für 1200 Besucher, die maximal in die Halle passen, gewährleisten kann. Von der Teilerneuerung dieser Anlage erhofft sich die Stadt eine erhebliche Energieeinsparung.

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