Handball-Oberliga: Eugen Gisbrecht mit Melsungen II zurück beim TSV

MT gegen Vellmar: „Tagesform entscheidet“

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Nur schwer zu bremsen: Der Melsunger Eugen Gisbrecht (Mitte), der auch schon für Vellmar spielte, in der Partie gegen Dotzheim, links Yassin Ben-Hazaz,rechts Marc Teuner.

Vellmar. In der Handball-Oberliga erwartet der TSV Vellmar am Sonntag ab 18 Uhr in der Großsporthalle die zweite Vertretung der MT Melsungen.

Ein Wiedersehen gibt es dabei mit Eugen Gisbrecht, der in der Saison 2014/15 im Rückraum des TSV Vellmar spielte und jetzt bei den Melsunger aktiv ist. 

Zwar hat sich das Vellmarer Team seit dem Weggang Gisbrechts verändert, ist aber für den Rückraumspieler keine unbekannte Größe geworden. „Es ist ja hinreichend bekannt, dass Vellmar über eine starke rechte Angriffsseite verfügt“, sagt Gisbrecht. Vor allem auf Kevin Trogisch müsse man ein besonderes Augenmerk haben, „Kevin ist sicher einer der stärksten Oberligaspieler“, verteilt Gisbrecht Lob. Dazu hätten die Vellmarer mit Christian Gumula einen starken Keeper im Tor. Und mit Lance-Phil Stumbaum einen „Außen“ und Tempospieler, der im Spiel plötzlich „explodieren“ kann.

Für Eugen Gisbrecht hat das sonntägliche Derby zusätzliche Brisanz. Schließlich seien Vellmar und die MT Tabellennachbarn „Wir könnten mit einem Sieg in der Tabelle an Vellmar vorbeiziehen“, sagt Gisbrecht. „Das sollte für die gesamte Mannschaft Ziel und Motivation sein“.

Der Melsunger sieht zwar in erster Linie die MT-Heimspiele im Fokus, aber von vornherein Abschreiben kommt in des Gegners Halle auf keinen Fall in Frage. „Natürlich fahren wir auch zu Auswärtsspielen, um dort etwas zu holen“, sagt er. „Erst abwarten und dann schauen, ob wir nicht was reißen können.“ Gisbrecht sieht seine Mannschaft vom Können her nicht schlechter als die Vellmarer: „Entscheiden wird an diesem Sonntag in Vellmar wohl die Tagesform.“

Die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko kann auf gestandene Spieler wie Petr Hruby, Alexander Bärthel oder eben Eugen Gisbrecht bauen und hat in Maurice Paske und Fabian Meyfarth zwei erfahrene Torhüter. Dazu besteht immer wieder die Möglichkeit auch Akteure aus der A-Jugend-Bundesliga einzusetzen.

Die schnellen Außen Finnbacks und Dimitri Ignatow sind bei Tempogegenstößen gefährlich, Kreisläufer Jan Grolla ist nur schwer an die Kette zu legen.

Vellmars Trainer Andreas Paul kann bis auf den beruflich verhinderten Marcell Botthof auf alle zur Verfügung stehenden Spieler zurückgreifen. Neben Gumula wird auch wieder Niklas Becker als Torhüter zur Verfügung stehen.

„Wir müssen besonders am Kreis aufmerksam sein und auf die Außen achten“, sagt Paul. „Und die starke erste Welle der MT stören.“

Andreas Paul hofft, dass die Abwehr sich solche Schwächen wie in Pohlheim nicht erlaubt und im starken Verbund dem Melsunger Angriff den Zahn zieht.

„Wir wollen endlich den ersten Sieg in eigener Halle feiern“, fordert Andreas Paul. „Und wir bauen dabei auf unsere Zuschauer.“

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